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Webfonts im Internet Explorer 9

08.11.2010 | 13:15 Uhr |

Der Internet Explorer 9 unterstützt in der neusten Version nun auch Webfonts im Web Open Font Format. Wir erklären Ihnen, was Webfonts sind und welche Vor- und Nachteile sie im Internet mit sich bringen.

Immer die gleichen Schriften werden schnell langweilig. So gut wie jede Webseite benutzt heutzutage Standardschriftarten, die auf den PCs der Nutzer installiert sind. Dazu zählen unter anderem „Arial“, „Verdana“, „Times New Roman“ oder „Georgia“. Dies hat jedoch auch seinen Grund: Würde ein Webseitenbetreiber eine außergewöhnliche Schriftart verwenden, die nicht auf dem Rechner des Nutzers installiert ist, würde dieser den Text im schlimmsten Fall gar nicht erst sehen.

Deshalb werden bisher online meist nur die Schriftarten verwendet, die auch auf allen Rechnern standardmäßig installiert sind. Einige Webseiten greifen bei der individuellen Gestaltung auf kleine Tricks zurück: So werden unter anderem Schriften in Grafiken gepackt und  so beispielsweise als Überschrift verwendet. Individueller und einfacher geht es nur mit Webfonts.

Was sind Webfonts und wie funktionieren sie?

Webfonts-Demo auf pcwelt.de
Vergrößern Webfonts-Demo auf pcwelt.de
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Webfonts werden vom Internet Explorer 9 erstmalig unterstützt und sind ein Teil des neuen HTML-5-Standards. Webseitenbetreiber können Ihre eigenen Schriften direkt in die Webseite einbetten. Die Schriftart wird beim öffnen der Seite über einen Link angeboten. Der Browser zeigt das Webfont dann nativ an, ohne das es auf dem Rechner des Nutzers installiert werden muss.


Mit Webfonts soll online eine schriftenvielfalt gewährt werden. Webfonts sind auch unter dem Namen „@font-face“ und „Font-Linking“ bekannt. Die Schriftdaten werden bei Webfonts nicht einfach mit in die HTML-Datei geschrieben, sondern befinden sich auf dem Server neben der HTML-Datei und werden von dort aus abgerufen. Das HTML-Dokument enthält also nur einen Link auf die eigene Schriftart. 

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