08.02.2007, 11:16

Markus Pilzweger

Immer mit passenden Einstellungen drucken

Druckertinte kostet eine Menge Geld – 50 Prozent mehr als Chanel No. 5 und tausendmal mehr als Super-Benzin. Gut, dass jeder aktuelle Drucker einen Sparmodus bietet, mit dem sich Konzeptausdrucke in geringerer Qualität ausgeben lassen. Allerdings ist es umständlich, diese Einstellung jedes Mal wieder zurückzunehmen, wenn der Drucker hochwertige Ausdrucke produzieren soll. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.
Anforderung: Anfänger
Zeitaufwand: Mittel
Problem:
Druckertinte kostet eine Menge Geld – 50 Prozent mehr als Chanel No. 5 und tausendmal mehr als Super-Benzin. Gut, dass jeder aktuelle Drucker einen Sparmodus bietet, mit dem sich Konzeptausdrucke in geringerer Qualität ausgeben lassen. Allerdings ist es umständlich, diese Einstellung jedes Mal wieder zurückzunehmen, wenn der Drucker hochwertige Ausdrucke produzieren soll.
Lösung:
Hier gibt es eine einfache Abkürzung – Sie brauchen nur für Ihren Drucker weitere Treiber zu installieren. Für jede Qualitätsstufe legen Sie dann in den jeweiligen Drucker-Eigenschaften die Einstellungen fest. Künftig drucken Sie je nach Bedarf über den einen oder den anderen Treiber.
So funktioniert’s: Gehen Sie im Start-Menü auf „Einstellungen, Drucker und Faxgeräte“. Gehen Sie auf „Drucker hinzufügen“, und folgen Sie den Installationsschritten, um den bereits installierten Drucker nochmals einzubinden. Der neue Drucker bekommt automatisch denselben Namen wie der bisherige, allerdings mit dem Zusatz „(Kopie 1)“.
Klicken Sie einen der Drucker-Einträge rechts an, und wählen Sie „Eigenschaften“. Jetzt können Sie die Qualitätseinstellungen für diesen Treiber permanent setzen, ohne die des anderen zu beeinflussen. Obwohl beide Treiber auf denselben Drucker verweisen, speichert Windows die Einstellungen separat. Jeder installierte Druckertreiber hat seinen eigenen Schlüssel in der Registry, so dass sich unterschiedliche Einstellungen nicht in die Quere kommen.
Weitere Einstellungen: Damit Sie wissen, welcher Drucker-Eintrag welche Qualität bietet, sollten Sie jeweils eindeutige Namen vergeben. Klicken Sie dazu auf den entsprechenden Eintrag, und drücken Sie <F2>. Umbenennen können Sie allerdings nur lokal angeschlossene Geräte, keine Netzwerkdrucker. Bei diesen können Sie aber eine Beschreibung hinzufügen. Das geht über den Kontextmenüpunkt „Eigenschaften, Allgemein“ im Feld „Kommentar“.
Jetzt müssen Sie sich nur noch entscheiden, welcher der beiden Einträge der Windows-Standarddrucker sein soll. Wenn Sie hauptsächlich Konzepte ausdrucken, wählen Sie dafür den Drucker mit den sparsameren Einstellungen. Um in Microsoft Office zu verhindern, dass ein gestarteter Auftrag automatisch auf dem Standarddrucker ausgegeben wird, gehen Sie nicht über den Druck-Button in der Menüleiste der Anwendungen, sondern über das Menü „Datei, Drucken“. Dann fragt die Anwendung, auf welchem Drucker der Auftrag landen soll.
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