Windows Vista und 7 haben tatsächlich eine solche Option. Sie heißt „Prozessorenergieverwaltung „ und ermöglicht es, eine maximale Auslastung für die Prozessorkerne in Prozent festzulegen. Wählen Sie zum Beispiel 60 Prozent, würden die Kerne mit maximal 60 Prozenten ihrer Leistung laufen und damit weniger Strom verbrauchen als bei Volllast. Dadurch werden die Anwendungen aber etwas langsamer. Sie müssen also den idealen Mittelweg für sich finden.
Klicken Sie auf das Akkusymbol im Windows-Infobereich links neben der Uhr und greifen Sie zu Weitere Energieoptionen. Aktivieren Sie Energiesparmodus und wählen Sie Energiesparplaneinstellungen ändern. Klicken Sie auf Erweiterte Energieeinstellungen ändern. Es erscheint das Fenster „Energieoptionen“.
Hier scrollen Sie nach unten, bis Sie die „Prozessorenergieverwaltung“ sehen. Erweitern Sie diese mit einem Klick auf das Plus-Zeichen. Klappen Sie danach die Option „Minimaler Leistungszustand des Prozessors“ auf. Wählen Sie bei „Auf Akku“ den Wert 10%. Unter „Maximaler Leistungszustand des Prozessors“ nehmen Sie bei „Auf Akku“ 0%".
Letzteres bedeutet nicht, dass Ihr Laptop keinerlei Leistung mehr erbringt; der Prozessor wird einfach mit der kleinstmöglichen Taktfrequenz (etwa 800 MHz bei einem 2-GHz-Prozessor) betrieben. Testen Sie danach, ob Ihr Notebook noch mit ausreichend Geschwindigkeit arbeitet. Wenn nicht, sollten Sie die Werte in 10-Prozent-Schritten erhöhen und die Änderungen jeweils testen. Tipp: Legen Sie am besten verschiedene Profile an: Zum Beispiel eines mit stark reduzierter Leistung zum Surfen und für einfache Office-Aufgaben.
Mit einem solchen Profil haben Sie zwischen 10 und 30 Prozent mehr Akkulaufzeit.
Von Daniel Bader. Der Artikel stammt von unserer Schwesterpublikation PCtipp.
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