19.08.2008, 11:06

Tanja Palesch

Windows Home Server

Immer auf Nummer sicher

Sehr komfortabel an Windows Home Server ist die Backup-Funktion. Dabei werden die Daten aller an den Server angeschlossenen PCs standardmäßig zwischen 0 und 6 Uhr gesichert – sofern die Rechner eingeschaltet sind. Den Zeitpunkt der Sicherung können Sie selbst bestimmen. Alternativ lässt sich einfach eine manuelle Sicherung durchführen: Ein rechter Mausklick auf der Windows-Home-Server-Icon in der Taskleiste und die Auswahl von „Jetzt sichern…“ reicht. Nach Eingabe eines Namens für die Sicherungskopie läuft das Backup im Hintergrund. Während das erste Backup je nach Zahl der PCs, Datenmenge und Netzwerkgeschwindigkeit einige Zeit in Anspruch nehmen kann, laufen die folgenden schneller ab, da nur noch die Dateien gesichert werden, die neu hinzu kamen oder sich geändert haben (inkrementelle Sicherung). Um keinen Speicherplatz zu vergeuden, arbeitet Windows Homs Server mit der Single-Instance-Storage-Technik. So werden Daten, die auf mehreren Client-PCs liegen, nur einmal gesichert.
Daten wiederherstellen
Werden auf den Client-PCs doch einmal Daten versehentlich gelöscht oder gehen sie verloren, bietet Windows Home Server zwei verschiedene Möglichkeiten, die Files wiederherzustellen. Einzelne Dateien lassen sich mit einem virtuellen Abbild der Festplatte zum Sicherungszeitpunkt rekonstruieren. Das geht über die Windows-Home-Server-Konsole, wo unter „Computer und Sicherung“ die angeschlossenen Clients aufgeführt werden. Ein rechter Mausklick auf den gewünschten PC führt zum Kontextmenü und dort zu „Sicherungen anzeigen“. Die Rekonstruktion der verlorenen Datei ist dann nur noch ein paar Klicks entfernt. Außerdem wir bei jedem Windows Home Server eine Restore-CD mitgeliefert. Damit lässt sich bei Bedarf eines gesamte Festplatte wiederherstellen. Ein Assistent hilft dabei.
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