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Ihre Fritzbox kann jetzt mehr!

11.04.2015 | 09:45 Uhr |

Die Fritzbox-Firmware „FritzOS 6.20“ bringt zahlreiche Verbesserungen und neue Funktionen mit. Die nützlichsten stellen wir in diesem Beitrag vor und geben Tipps dazu.

AVM rüstet die Firmware seiner Fritzboxen regelmäßig mit neuen Funktionen auf. Doch selten brachte ein Update so viele Neuerungen auf einmal mit wie jetzt die Aktualisierung auf „FRITZ!OS 6.20“. Das beginnt bei Optimierungen an der Modem-Software, die höhere und stabilere Datenraten bei ADSL und VDSL gewährleisten sollen, reicht über schnellere und komfortabler zu verwaltende WLAN-Zugänge und findet bei neuen Funktionen für NAS, Mediaserver und Smart-Home-Geräte noch längst kein Ende.

Diese neuen Funktionen bietet FritzOS 6.20

So lassen sich etwa – sofern die Fritzbox IP-basierte Telefonanschlüsse der Deutschen Telekom nutzt – Wahlregeln erstellen, um Rufnummern mit bestimmten Vorwahlen automatisch über Call-by-Call-Sparvorwahlen zu führen. Modelle mit VDSL-Modem macht das Update „Vectoring“-fähig und damit fit für Anschlüsse, die Übertragungsgeschwindigkeiten von 100 MBit/s im Down- und 40 MBit/s im Upload bieten. Außerdem unterstützt die Fritzbox jetzt nicht nur UMTS-, sondern auch LTE-Sticks am USB-Anschluss. Und der neue Menüpunkt „Diagnose“ hilft dem Nutzer, den Überblick über alle relevanten Einstellungen seiner Fritzbox zu behalten.

Fritz-OS 6.20 ist für die Fritzbox-Modelle 7490, 7390, 7360, 7330, 7272, 6840 LTE, 6842 LTE, 6810 LTE, 3490, 3390 und 3272 verfügbar.

Fritzbox aktualisieren: So geht’s

Grundsätzlich können Sie Ihre Fritzbox auf zwei Arten aktualisieren: Entweder über die Online-Update-Funktion oder manuell. In beiden Fällen gilt: Trennen Sie während des Updates die Fritzbox nicht von Computer oder Stromversorgung. Im schlimmsten Fall wird Ihr Gerät sonst nämlich unbrauchbar. Während der Aktualisierung blinkt die „Info“-LED. Ihre Einstellungen bleiben erhalten.

Automatisches Online-Update: Rufen Sie wie gewohnt über http://fritz.box das Konfigurations-Menü der Fritzbox auf. Wechseln Sie zu „System -> Update“ (bei manchen älteren Firmware-Versionen „System -> Firmware-Update“) und klicken Sie auf die Schaltfläche „Neues Fritz-OS suchen“ beziehungsweise „Neue Firmware suchen“. Gibt es ein neues Fritz-OS für Ihr Gerät, erscheint kurz darauf eine Schaltfläche, über die Sie das Update starten können, das dann vollautomatisch durchläuft.

Manuelles Update: AVM stellt die jeweils aktuellsten Fritz-OS-Versionen unter http://download.avm.de/fritz.box zum Download bereit. Laden Sie die für Ihr Modell passende Firmware herunter. Rufen Sie dann auf einem PC, der idealerweise per Netzwerkkabel mit der Fritzbox verbunden ist, das Konfigurations-Menü des Routers auf. Wechseln Sie zu „System -> Update“ (bei manchen Modellen „System -> Firmware-Update“) und klicken Sie auf die Registerkarte „FRITZ!OS-Datei“ (respektive „Firmware-Datei“). Abhängig von der installierten Firmware müssen Sie erst auf „Einstellungen sichern“ klicken, um die aktuelle Konfiguration der Fritzbox in eine Datei zu speichern. Danach erscheint die Schaltfläche „Neues FRITZ!OS suchen“ beziehungsweise „Durchsuchen“, die Sie anklicken und die zuvor heruntergeladene Update-Datei auswählen. Dann noch ein Klick auf „Update starten“ – und schon geht‘s los.

Auf den folgenden Seiten gehen wir auf die nützlichsten neuen Funktionen von FritzOS 6.20 ein.

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