Wenn Sie länger nicht am Platz sind oder anderweitig zu tun haben und keine Gespräche entgegen nehmen möchten, sollten Sie Ihre Chatpartner mit Hilfe einer Statusmeldung darüber informieren. Fast alle IM-Programme bieten verschiedene Voreinstellungen - von "away" (nicht da) über "DND" (Do not disturb - Bitte nicht stören) bis zu "BRB" (Be right back - komme gleich wieder).
Die meisten lassen sich noch persönlich anpassen, sodass Sie beispielsweise darüber informieren können, wo genau Sie gerade hin sind oder warum Sie nicht gestört werden möchten. Praktisch auch die "invisible" (unsichtbar)-Funktion vieler Messenger, durch die Sie zwar weiterhin eingeloggt, aber nur noch für vorher ausgewählte Kontakte sichtbar sind.
Sie sollten IM nicht als Spionage-Tool verwenden, um zu prüfen, welcher Ihrer Bekannten gerade im Chat unterwegs ist und wer sich mit welchen Stati ausgestattet hat. Schon aus Eigennutz empfiehlt sich grundsätzlich ein Zwangs-Authorisierung, die neue Chat-Kontakte durchlaufen müssen, bevor Sie sie in Ihre Kontaktliste aufnehmen. Nur wer das Recht dazu hat, darf Sie dann sehen und auch anschreiben.
Das gilt umgekehrt genauso: Nur wer Ihnen die Erlaubnis dazu gegeben hat, darf von Ihnen angeschrieben werden. Sollten Sie dennoch Nachrichten von Unbekannten bekommen, hat jemand Ihren Chatnamen (Alias) ohne Ihre Erlaubnis ausfindig gemacht - häufig handelt es sich dabei um Spamattacken. Setzen Sie solche Störenfriede am besten gleich auf Ihre Ignorier-Liste.
Das gilt auch für einst freigeschaltete Kontakte, von denen Sie vorübergehend nichts hören möchten. Vor dem letzten Ausweg Komplettlöschung steht Ihnen immer die Möglichkeit des Blockens offen. (Computerwoche/mha)
Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag der Computerwoche.
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