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Netzwerk-Diagnose mit Open Source

10.12.2008 | 10:01 Uhr |

Das deutsche Unternehmen Nethinks bietet mit Monet 2.0 eine Software zur Überwachung des Netzwerks und aller IT-Systeme an, für die keine Lizenzkosten entstehen.

Mit den Diagnosetools seines Produkts Monet 2.0 will Hersteller Nethinks eine hohe Verfügbarkeit der IT-Systeme im Unternehmen und geringere Betriebskosten ermöglichen. Weil die Software zur Netzwerküberwachung auf Open Source basiert, werden keine Lizenzkosten erhoben. Nethinks verdient sein Geld mit Beratung und Support und hilft Unternehmen beispielsweise bei der fachkundigen Installation und Einrichtung der Überwachungslösung. Monet behält verschiedenste Systeme und Dienste im Auge, stellt aus den gesammelten Daten Reports zusammen und visualisiert sie.

Die grafische Aufbereitung gelingt über verschiedene Modi, wie zum Beispiel die "taktische" Übersicht. Dabei zeigt die Software in drei Sektionen alle "Geräte mit Störung", die "Verfügbarkeit in 24 Stunden" sowie "Benachrichtigungen, Diagramme und Berichte" an. Netzwerkgeräte können über ihre IP-Adresse oder den Gerätenamen gesucht werden. Bemerkt die Software eine Störung bei einem System, so wird das Gerät angezeigt, und der Administrator erhält über einen Link Zugang zu weiteren Informationen wie Inventardaten, Schnittstellen, Gruppenzugehörigkeit und eine History die vorigen fünf Meldungen dieses Gerät betreffend.

Hierarchische Netzstrukturen lassen sich in Monet zur besseren Übersicht visuell darstellen. Ebenso kann der IT-Verwalter sich logische Verbindungen zwischen Geräten im Netzwerk anzeigen lassen. Sogar Aufrisse der Server-Räume und geografische Darstellungen sind möglich. Für jedes Gerät zeigt ein Farbcode den Status an - von grün (alles in Ordnung) bis rot (Störung).

Software-Anbieter Nethinks merkt dazu an, dass sich bereits über die Fähigkeit zur Visualisierung des Netzwerks Aussagen über dessen Leistungsfähigkeit treffen lassen. Der Grundsatz "Was gut aussieht funktioniert (meistens) auch gut" legt nahe, dass ein Netzwerk, das sich grafisch leicht darstellen lässt, auch funktioniert und keine strukturellen Defizite vorliegen. Durch die Visualisierung könne man beispielsweise sofort erkennen, welche Systeme redundant sind oder wo besondere Schutzmaßnahmen angesagt sind.

Die Komponenten erkennen Statusinformationen entweder selbst per Syslog oder senden sie an Monet. Das Überwachungstool kann sie aber auch selbst einsammeln. Die einzelnen Benachrichtigungen lassen sich individuell unter dem Menüpunkt "Ereignisse" anzeigen. Über Filter können sie sortiert und eingegrenzt werden. Außerdem ist die Auswahl nach Rollen möglich. Ein integrierter Kalender bietet weitere Steuerungsmöglichkeiten. Unternehmen dürfen detaillierte Eskalationsstrategien definieren. Die Performance, Datenströme sowie CPU- und Dienstleistung lassen sich in Form von Grafiken ausgeben.

Auch Inventarisierungsmechanismen vermissen Anwender bei Monet nicht. Neben technischen Informationen werden hier auch zusätzliche Daten wie Lieferant, Wartungsverträge, Garantiezeiten und der Standort des Geräts erfasst.

Anzahl der Mitarbeiter

200

1000

3000

IT-Ausfallkosten pro Mitarbeiter und Stunde

43,50 Euro

43,50 Euro

43,50 Euro

IT-Ausfallkosten gesamt pro Stunde

8.700,00 Euro

43.500,00 Euro

130.500,00 Euro

IT-Ausfallkosten pro Jahr bei 99 Prozent Verfügbarkeit (= 3,65 Tage)

508.080,00 Euro

2.540.400,00 Euro

7.621.200,00 Euro

IT-Ausfallkosten pro Jahr bei 99,999 Prozent Verfügbarkeit (= 0,00365 Tage)

508,08 Euro

2.540,40 Euro

7.621,20 Euro

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