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Sechs Tipps für das Hosting

28.08.2010 | 09:11 Uhr |

In Zeiten knapper Kassen kann die Auslagerung von IT-Leistungen und der Umstieg auf Managed Hosting Geld sparen. Was man dabei beachten muss, verrät Ihnen dieser Artikel.

In wirtschaftlich angespannten Zeiten kommen nahezu automatisch die Themen effizienterer Betrieb von IT-Infrastrukturen und damit auch Outsourcing und Managed Hosting auf die Tagesordnung. Wer Kosten sparen will, muss jedoch gut planen, damit auch Raum für zukunftsweisende Investitionen bleibt.

Der SaaS- und Managed-Hosting-Markt wächst rasant. Analysten zufolge trägt vor allem das Auslagern unternehmenseigener Applikationen an Managed-Hosting-Anbieter überdurchschnittlich dazu bei – und es sieht so aus, als würde die Wirtschafts- und Finanzkrise dieser Entwicklung noch zusätzlichen Antrieb verleihen. Wo jeder Euro für IT-Ausgaben auf den Prüfstand gestellt wird, kann man eventuell darüber nachdenken, ob interne Serverlandschaften für alle IT-Aufgaben eines Unternehmens oder die Auslagerung auf Hoster und Managed Hosting die bessere Lösung wären. So soll laut einer aktuellen IDC-Umfrage unter CIOs und anderen Führungskräften der Anteil von Outsourcing am gesamten Markt für IT-Services in Deutschland bis 2012 auf 48 Prozent steigen.

Die Alternative zur internen Lösung heißt Outsourcing, genauer Managed Hosting. Als Vorteile werden meist genannt: Verfügbarkeit, Performance, Skalierbarkeit und Flexibilität. Ein Managed-Hosting-Anbieter stellt seinen Kunden eine hochverfügbare Server- und IT Infrastruktur zur Verfügung, die den Bedarf stets abde-cken soll. Ein Team von hochqualifizierten Spezialisten sorgt dafür, dass die Infrastruktur und die Applikationen stets verfügbar sind. Hosting-Provider stellen nicht nur hoffentlich ausfallsichere Performance zur Verfügung, sondern übernehmen auch grundlegende Administrationsaufgaben wie Applikations- und Traffic-Management oder Backup. Alle, die einen Teil der eigenen IT an einen Managed-Hosting-Provider verlagern, sollen von drastisch verringerten Kosten für Anschaffung, Betrieb und Management profitieren.

Für Unternehmen, die mit einem solchen Szenario liebäugeln, empfiehlt Hoster NTT Europe Online folgende Schritte:

1. Bilanz der internen Kosten.

Welche Kosten verursacht der Betrieb von Applikationen? Welche Investitionen in Hardware, Software und Qualifizierung der Mitarbeiter müssen getätigt werden? Wie hoch sind die TCO (Total Cost of Ownership), die nicht nur Hard-, Software- und Personalaufwendungen, sondern auch Kosten für IT-Security, kontinuierliche Datensicherung, Systemadministration, Datenintegration oder Energie berücksichtigen?

2. Hostingkriterien.

Welche Applikationen, welche Daten und welcher Content soll gehostet werden? Welche Anforderungen an Bandbreite, Verfügbarkeit oder Flexibilität stehen im Vordergrund? Dabei sollten Unternehmen genau abwägen, ob sie wirklich alle Daten extern auslagern wollen oder ob bestimmte besonders wichtige Daten doch besser im Haus bleiben.

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