IT-Meilensteine
12 Technologien, die die Welt verändert haben
Neue Technologien sprießen heute täglich aus dem Boden. Doch nur wenige von ihnen schaffen es, alles, was nach ihnen kommt, nachhaltig zu beeinflussen. Dabei sind viele der erfolgreichsten Technologien noch nicht mal komplett neue Ideen.
Ein Beispiel: Gottlieb Daimler hat zwar 1885 den ersten Prototypen für ein gasbetriebenes Gefährt entwickelt, landete damit aber bei weitem keinen Durchbruch. Erst Henry Fords Modell T von 1912 wurde zum Mega-Erfolg, denn es machte massenproduzierte Autos für Amerikaner erschwinglich. Und das wiederum beeinflusste nicht nur die ganze, weitere Geschichte der Automobile, bis heute, sondern auch die Welt, in der wir leben und arbeiten, und deren Ressourcen.
Die folgenden 12 Technologien haben eine ähnliche Kettenreaktion in der Geschichte, der Industrie und dem Leben der Menschen ausgelöst - nicht immer unbedingt positiv, aber doch sehr einflussreich.



10.04.11
Das alles persönlich erlebt und zum Teil auch besessen zu haben führt mir unabweisbar vor, wie alt ich eigentlich schon bin.
Wieso lebe ich noch?
Es kann doch alles nur noch schlimmer "verändert" werden.
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10.04.11
Ohne sie wäre alles mit Röhren bestückt und ein Computer bräuchte viele kW nur an Heizleistung (s. ENIAC).
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10.04.11
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10.04.11
...ein Vorteil hätte es: man würde sich intensiv Gedanken um die Nutzung der erzeugten Abwärme machen und es gäbe nur einen Bruchteil an Rechnern. Unterm Strich wäre der Energieverbrauch für die IT um Größenordnungen geringer als heute - wo in jedem Haushalt x Rechner stehen, die die meiste Zeit sinnlos Strom in Wärme verwandeln. Man kann heute problemlos PC-Netzteile mit 1000W kaufen - d.h. vorwärts in die Vergangenheit. ;)
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10.04.11
In einem anderen Thread habe ich gelesen, das da ein PC an die 530W Marke kam.
Meiner geht bis 155W und ich versuche den noch mehr zu drücken, weils mir zuviel ist.
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10.04.11
Das Meiste fressen bei mir die Monitore. Die Rechner laufen alle unter 50W - teilweise unter 30W (bis auf die Webserver - aber das RZ nimmt wenigsten "Ökostrom").
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10.04.11
Mein 24/7-Stby-PC benötigt incl. TFT unter Vollast ganze 80 Watt.
Was er im reinen Stby-Modus benötigt, kann man ja mal schätzen.
Aber [B][COLOR=blue]chipchap[/COLOR][/B] hat uneingeschränkt Recht.
Und der IBM-PC hätte die Gesellschaft des Macintosh mit seinem [B][COLOR=blue]GUI[/COLOR][/B] und seiner [B][COLOR=blue]Maus[/COLOR][/B] verdient gehabt.
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10.04.11
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10.04.11
An den Folgen [B]dieser [/B]Technologie knabbern wir heute noch.
Man sollte sich mal ein paar Bücher und Zeitschriften aus diesen Jahren ansehen.
Ich hab noch einen alten Comic, da steht eine Zukunftsvision von Berlin drin.
Der Hauptenergielieferant ist die Kernenergie.
Der hohe Stromverbrauch der PCs im Privatbereich resultieren aus den Monstergrafikkarten und Multikern-CPUs.
Der 386er hatte meist nur einen passiven Kühler oder gar keinen.
Die tausendfach mehr Transistorgates meines Q6700 wollen alle gefüttert werden beim Umladen, auch wenn sie wesentlich kleiner sind.
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10.04.11
Zitat: Falcon37Ich will mal bereit sein, Deinen Horizont zu erweitern.
Grundsätzlich kommt es immer auf den Einzelfall an - gleichgültig ob HOME oder OFFICE.
Jetzt mein Einzelfall, der natürlich damit zusammenhängt, dass ich ein Individuum mit einer individuellen Vita bin.
Gearbeitet habe ich bis zu meinen "Un"-Ruhestand (gesetzl. Rentenbezugsberechtigung) als Journalist und Realisator (tw. Freelancer) für Presse und TV. Mein Fachgebiet war die IT, mein besonderes Interesse galt gesellschaftlichen Auswirkungen und Zusammenhängen.
Ein Interesse an etwas kann man nicht in Pension schicken; war es echt, rumort es ein Leben lang weiter. Und das Recht auf Altersbezüge bedingt auch nicht gleichzeitig die Pflicht zur Untätigkeit. Dramatisch geändert haben sich im letzten Jahrhundertviertel nun die Zugriffsmöglichkeiten auf Informationen. Geblieben sind bei mir Verbindungen in die USA und nach Japan.
Jetzt darfst Du spekulieren, [B][COLOR=blue]Falcon37[/COLOR][/B], und davon ausgehen, dass [B][I][COLOR=blue]mein[/COLOR][/I][/B] Einzelfall kein absoluter Einzelfall ist, sondern dass es viele Einzelfälle geben kann, die 24/7 opportun erscheinen lassen. Bei mir läuft den ganzen Tag ein Scanner, der im Web mit ganz bestimmten Stichwortfolgen nach Neuem oder nach Belegen sucht. Da ich ein Nachtmensch bin und versteckt in der Nacht auch die interessantesten TV-Beiträge laufen, scannen bei mir Browser nach den mich interessierende Sendungen und lassen sie, was DVB-TV betrifft, mit dem Rechner über einen Doppeltuner aufnehmen. Andere Sendungen habe ich per Hirn ausgesucht und zeichne sie über Timer mit insgesamt 4 Recorden aus Analog- und Digital-Kabel sowie DVB-T auf. Mithin zappe ich also nicht über die Kanäle, sondern rufe die Aufnahmen zu einem ([B][COLOR=blue]meinem[/COLOR][/B]) Wunsch-TV ab. "Gezappt" wird über einen zweiten Flachmann samt Recorder, um evtl. Breaking News aufzuspüren. Ich bin also immer beschäftigt, wozu auch verschiedene Webboards beitragen. Daneben lese ich auch gern Gedrucktes und verderbe dabei gelegentlich auch Bücher durch Angestrichenes oder Eselsohren.
Meinen Schlaf suche ich in der Regel zwischen 2 bis 7 oder zwischen 4/5 bis 9/10 Uhr. (Das ist medizinisch gesehen eine für mich auch gesunde Zeitspanne.) Ab 4 Uhr läuft mein Virensanner über etliche Festplatten, wozu er Stunden benötigt. Den lasse ich nach Möglichkeit lieber allein, weil er mit hoher Priorität läuft.
Etwas Besonderes ergibt sich aus meinen Verbindungen mit den USA und mit Japan. In Japan wird meist zwischen 9 und 18 Uhr gearbeitet. Davon entfällt der Zeitraum von 15 bis 18 Uhr in Japan auf die Zeit von 8 bis 11 Uhr MEZ hier in Deutschland, was für SKYPE-Video-Telefonate wichtig ist. Wenn es in Kalifornien (z.B. Mountain View, San Diego, Escondido) 18 Uhr schlägt, ist es hier bereits 3 Uhr in tiefer Nacht. Um von dort aus Freunde nach deren Feierabend live zu erleben, bleibt uns nichts anderes übrig, als uns auf die Zeiten so einzurichten, wie sie eben sind. Einige von ihnen bevorzugen Zeiten, in denen sie mit ihrer Arbeit beginnen oder beim Frühstück sitzen; dann erlebe ich sie zwischen 16 und 18 Uhr unserer Zeit. Bei einem Freund in New York kann ich mich jederzeit einklinken. Ob er anwesend ist oder nicht, sehe ich über seine Webcam.
Das also zu [B][I][COLOR=blue]einem[/COLOR][/I][/B] Einzelfall, wie er sein kann. Da ergibt sich 24/7 fast von allein. Und wenn dann hinzu kommt, dass hier SKYPE des öfteren zu beliebigen Tageszeiten Laut gibt, hilft es nicht, wenn man auf 24/7 verzichtet.
Die Frage ist eher: [B][COLOR=blue]Womit[/COLOR][/B] man das veranstaltet.
Ein 330er ATOM mit ION-Grafik stellt sich da als äußerst genügsam dar, sozusagen als ÖKO-Online-IT. Und der Router variiert seinen Energiebedarf je nach Beanspruchung.
Aus all dem ergibt sich wohl auch, dass ich kein Gamer bin. Ich habe ja neben der Zeit, die ich in meiner Art "totschlage", keine Zeit, die ich totschlagen müsste.
Gern - ohne gleich zu einem Pauschalverdacht zu greifen - gestehe ich vorab jedem zu, dass er diverse, auch andere Gründe hat, ein ähnlicher "Einzelfall" zu sein.
Kritisieren würde ich nur, wenn er dazu einen HT-Vierkerner und eine Grafikkarte einsetzt, die beide zusammen schon im "idle" mehr Strom verbrauchen als drei meiner ITX-Rechner samt TFT.
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