Ratgeber Sicherheit
IP-Adresse, Junkmail, Keylogger, Löschen
Jeder PC braucht für die Einwahl ins Internet eine eindeutige IP-Adresse (Internet-Protokoll-Adresse). Sie ist sozusagen sein Ausweis, damit ihn andere Rechner identifizieren können. Die IP-Adresse besteht aus vier maximal dreistelligen Zahlen, die durch einen Punkt getrennt sind. Die Werte liegen zwischen 0 und 255. Es gibt dynamische und statische IPs. Erstere ändern bei praktisch jeder Online-Sitzung. Die meisten Privatanwender sind mit einer dynamischen IP unterwegs. Statische IP-Adressen bleiben hingegen immer gleich.
Junk bedeutet auf Deutsch so viel wie Müll oder Abfall. Genau dort gehören die zahlreichen unerwünschten Werbemails (auch Spam genannt) hin, die täglich in unseren virtuellen Postfächern landen. Sie belasten nicht nur den Internetverkehr, sondern machen die Arbeit im Mailprogramm zu einem Klick-und-Lösch-Spießrutenlauf. Zudem handelt es sich meist um unseriöse oder überteuerte Angebote.
So genannte Keylogger (zu Deutsch etwa "Tastaturaufzeichner ") sind äußerst unangenehme Zeitgenossen und gehören zur Familie der Spyware. Die kleinen Spione überwachen Tastatureingaben und leiten diese an Dritte weiter. Der Zweck ist klar: Die Autoren von Keyloggern hoffen, an wertvolle Passwörter und Benutzerdaten zu kommen.
Ein Dokument auf einem Windows-PC zu löschen, ist simpel. Man wirft es in den virtuellen Papierkorb und leert diesen. Schon befindet sich das Dokument in den ewigen Jagdgründen. Schön wär's! Leider schlummert die Datei noch immer friedlich auf der Harddisk und kann mit spezieller Software schnell wiederbelebt werden. Windows löscht nur die Verknüpfung zur Datei. Erst mit der Zeit wird diese mit neuen Daten überschrieben. Das kann bei heiklen Dokumenten fatal sein. Schon auf manchem gebrauchten Rechner kamen Daten zum Vorschein, welche die früheren Besitzer längst gelöscht glaubten.



