Nach einem Doppelklick auf eine Datei entscheidet das System anhand ihrer Erweiterung, was es mit ihr beginnen soll. Nur wenn Sie diese Extension kennen, wissen Sie, welchem Risiko Sie Ihr System aussetzen. Sie sollten deshalb Windows die Datei-Erweiterungen so weit wie möglich anzeigen lassen und Dateien mit diesen Endungen nur öffnen, wenn Sie der Quelle wirklich vertrauen oder sich über deren Inhalt absolut sicher sind.
Sehr riskant
Direkt ausführbarer Code. Dateien mit der Extension COM können auch EXE-Code enthalten. Sie werden übrigens gern mal als Web-Adressen getarnt: "www.myparty.yahoo.com" enthält möglicherweise etwas ganz anderes als den vermuteten Link mit Informationen für die Geburtstagsfete.
Sehr riskant
Eventuell getarnter Code. Dateien mit diesen Endungen können EXE- und COM-Code enthalten. Tückisch an der Endung PIF ist, dass Windows diese nie anzeigt (Hamster.DOC.PIF erscheint als Hamster.DOC). Im Prinzip bleibt Ihnen nur die Möglichkeit, eine solche Datei beispielsweise auf Word zu ziehen - öffnet sie sich nicht, ist etwas faul.
Sehr riskant
Scriptcode im Textformat. Der Code wird nach Doppelklick automatisch vom Windows Scripting Host interpretiert und somit ausgeführt.
Riskant
Gefahr zerstörerischer DOS-Kommandos. Das Risiko einer Vireninfektion ist äußerst gering; allerdings können Dateien mit der Endung BAT unter Windows 98/ME und 2000 auch EXE-Code enthalten.
Riskant
Gefahr von Registry-Zugriffen und Löschaktionen.
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