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Smarte Hausgeräte helfen beim Sparen

03.09.2012 | 10:00 Uhr |

Die neuen Hausgeräte machen das Leben in den eigenen vier Wänden nicht nur leichter und schöner, sondern punkten mit einer cleveren Energienutzung.

Bedienkomfort, intelligente Technologien und ein ansprechendes Design sind drei wichtige Kennzeichen moderner Elektro-Hausgeräte und Kleingeräte für den Haushalt. Immer wichtiger werden auch ein verantwortungsvoller Umgang mit Naturressourcen und der Umweltschutz. Hocheffiziente Neugeräte minimieren den Energiebedarf an Strom, Gas und Wasser. Im Inneren arbeiten elektronische Steuerungen und Sensoren als Basis für Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit. Waschmaschinen mit einer Vielzahl spezieller Programme rücken hartnäckigen Flecken zu Leibe, Spülmaschinen lassen keinen Wassertropfen für die effiziente und gleichzeitig schonende Reinigung ungenutzt, und Wäschetrockner sind mit Hilfe effektiver Wärmepumpentechnologie und selbstreinigenden Kondensatoren sparsamer denn je.

Ressourcenschonung dank High-Tech
Im Kochbereich sorgen Induktionskochfelder, Hochgeschwindigkeitsbacköfen und Dampfgarer mit individuellen Garprogrammen für eine schonende und zugleich energiesparende Zubereitung bei maximalem Geschmack. Die neuen Kühl- und Gefrierkombinationen sehen nicht nur schick aus, sondern sind mit vielseitigen Extras wie Null-Grad-Zone, Feuchtigkeitsregulierung, getrennte Lagerbereiche oder Eiswürfelbereiter ausgestattet. Dabei spielt die Energieeffizienz eine steigende Rolle – selbst die neuesten Wasserkocher und Kaffeemaschinen helfen mit ihren modernen Gerätekonzepten, Energie zu sparen.

Moderne Hausgeräte lassen sich mit Kommunikationsmodulen ausstatten.
Vergrößern Moderne Hausgeräte lassen sich mit Kommunikationsmodulen ausstatten.
© Miele

Die Absenkungen des Energieverbrauchs liegen zwischen 50 und 70 Prozent, wenn man hocheffiziente Neugeräte mit etwa 15 Jahre alten Modellen vergleicht. Ähnliches gilt für den Wasserverbrauch von Waschmaschinen und Geschirrspülern. Für die aktuellen Markengeräte ist hohe Energieeffizienz ein absolutes Muss. Wichtig für den Nutzer ist aber auch, dass er keine Abstriche bei anderen Leistungsmerkmalen machen muss. Betrachtet man den gesamten Lebenszyklus der Geräte, lohnt sich der Austausch veralteter Modelle gegen moderne gleich dreifach: Neue Geräte senken die Energiekosten, bieten höheren Nutzwert und schonen die Umwelt.

Fünf Technik-Trends für die Zukunft

Ökonomischer Energiekonsum
Weiteres Einsparpotenzial gibt es durch intelligente Hausgeräte, die nur dann Strom verbrauchen, wenn es am günstigsten ist. Die Technik dafür nennt sich Smart Grid und bezeichnet Stromnetze, die das Stromangebot und den Strombedarf messen, vorhersagen und daraufhin intelligent regeln. Häuser und Wohnungen sind mit Mess- und Steuergeräten für den Stromverbrauch ausgestattet, die im permanenten Dialog mit dem jeweiligen Stromversorger stehen. Dank der automatischen Datenkommunikation verbrauchen Hausgeräte Energie möglichst zu einer Zeit, an der viel Strom zur Verfügung steht.

Zu den übrigen Zeiten, in denen durch die Industrie viel verbraucht wird, oder in Perioden, in denen die regenerativen Energiequellen gerade mal nicht sprudeln, schalten die Geräte in den Stromsparbetrieb um oder wechseln vorübergehend in den Ruhemodus. Beispielsweise starten Waschmaschine oder Geschirrspüler ihr Programm dann, wenn der Strom vom Energielieferanten am günstigsten zu haben ist. Dies kann der Fall sein, wenn wetterbedingt viel regenerativ erzeugte Energie zur Verfügung steht, oder wenn die Nachfrage nach Strom nachts sinkt. Auf diese Weise spart der Nutzer Geld und trägt dazu bei, kostspielige Lastspitzen im Stromnetz abzufedern.

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