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Die nächste Generation an Systemkameras

05.09.2012 | 10:00 Uhr |

Mit superkompakten Abmessungen und überzeugender Bildqualität treten neue Systemkameras an. Sie setzen dabei kompromisslos auf moderne Technik.

Fotografie boomt: Noch nie gab es eine so große Auswahl verschiedener Kamerasysteme. Dabei bekommen Sie von der ultrakompakten Minikamera für die Hosentasche über Kompakt- und Superzoom-Geräte bis hin zu zig Spiegelreflexmodellen für jeden Anspruch die passende Kamera. Trotz der Vielfalt bekommen klassische Kameramodelle kräftig Konkurrenz, ganz zur Freude der Fotografen. So wird die Kamerafunktion der Smartphones immer interessanter, und zunehmend verdrängen Mobiltelefone die Kompaktkameras der Einstiegsklasse.

Systemkameras - die Techniken erklärt

Oberhalb dieses Bereichs vereinen die neuen Systemkameras viele Vorzüge der einzelnen Kameraklassen unter einem Dach. Schließlich müssen leistungsfähige Kameras mit Wechselobjektiven nicht immer in Gestalt eines Spiegelreflexmodells (SLR) daherkommen. Systemkameras sind echte Hybrid-Talente und packen die besten Eigenschaften von Kompakten und SLR-Kameras in ein Gehäuse. Mit einem bemerkenswerten Funktionsumfang und guten Videomöglichkeiten finden sie sich in immer mehr Fotografenhänden.

Systemkameras machen Spiegelreflexmodellen Konkurrenz: Sie sind ein ganzes Stück kleiner und leichter, schießen dabei aber genauso gute Fotos.
Vergrößern Systemkameras machen Spiegelreflexmodellen Konkurrenz: Sie sind ein ganzes Stück kleiner und leichter, schießen dabei aber genauso gute Fotos.
© Nikon

Dank hoher Bildqualität spiegellos glücklich
Die technische Entwicklung im Bereich der Korpus-Elektronik hat in den vergangenen zwölf Monaten einen großen Sprung nach vorne gemacht. Eine Spiegelreflexkamera höherer Preisklasse ist nach wie vor die erste Wahl für Profifotografen und jeden, der keine Kompromisse eingehen möchte. Als kompaktere und leichtere Fotoausrüstung für Reportagen und Reisen eignet sich eine Systemkamera auch für versierte Nutzer und wegen der einfachen Bedienung und den vielen Automatikprogrammen für Gelegenheitsfotografen mit hohem Anspruch an die Bildqualität. Auf dem Markt zu haben sind Systemkameras von Panasonic, Olympus, Nikon, Fujifilm, Sony, Pentax und Samsung. Somit sind fast alle namhaften Kameraherstellern in dieser recht dynamischen Kameragattung vertreten.

Einige Systemkameras haben so großflächige Bildsensoren wie ihre Spiegelreflexkonkurrenten und damit eine vergleichbare Bildqualität. Die neuen Sensoren bieten mehr Lichtempfindlichkeit bei geringerem Bildrauschen. In den Systemkameras kann das Objektiv näher zum Bildsensor rücken, da keine mechanischen Teile mehr im Weg sind. So lassen sich die Objektive und wegen des Verzichts auf einen optischen Sucher die Kamera selbst kompakter bauen, ohne dass der Bildsensor schrumpfen muss. Der Wegfall einiger Bauteile spart zudem Kosten und macht die Kameras günstiger. Der im Vergleich zu Kompaktkameras größere Objektivdurchmesser und die damit einhergehenden besseren Linseneigenschaften sorgen für knackige Aufnahmen mit mehr Schärfe.

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