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26.08.2010, 11:32

Benjamin Schischka, Moritz Jäger

IFA

Die spannendsten E-Book-Reader

Auf der IFA in Berlin sind E-Book-Reader ein wichtiges Thema. Wir verraten, welche Geräte einen Blick wert sind.
Die aktuellen E-Book-Reader glänzen durch ein flaches Design und eine lange Akkulaufzeit. Sie besitzen großzügig bemessenen internen Speicher und arbeiten mit einer neuen Anzeigetechnik. Das gestochen scharfe Bild wird möglich durch "E-Ink", kurz für elektronische Tinte. Im Bildschirm stecken Millionen von Mikrokapseln. Je nach angelegter elektrischer Spannung sammeln sich die Kapseln in einer anderen Schicht der Anzeige. Sind die Kapseln an der Oberfläche des Bildschirms, wird dieser Bereich schwarz. Kapseln am Boden des Bildschirms erzeugen kein Bild, die Fläche bleibt also weiß.
Der Vorteil dieser Technik: Der Bildschirm benötigt nur Strom, wenn ein Bild oder eine Seite neu aufgebaut wird. Der Nachteil: Derzeit kann E-Ink nur Graustufen darstellen. Auf dem Kindle etwa sind jedoch bereits beeindruckend detailreiche Grafiken und Bilder möglich. Wie lange ein E-Book-Reader mit einer Akkuladung arbeitet, wird aus diesem Grund nur selten in Zeitwerten angegeben. Sinnvoller ist es, die Zahl der aufgebauten Seiten zu schätzen. Allerdings benötigen auch andere Komponenten der Geräte Strom, beispeilweise das UMTS-Modem.
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