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Mini-Rechner: Netbooks auf dem Vormarsch

02.09.2008 | 14:24 Uhr |

Auch ohne Trendsetter Asus sind auf der IFA 2008 in Berlin etliche Netbooks zu sehen. Neben den Mini-Notebooks von Acer und MSI haben Fukato, Fujitsu Siemens und LG Electronics die Messe genutzt, um ihren Einstieg in das Marktsegment bekannt zu geben.

Obgleich Asus die Geräteklasse „Netbooks“ auf dem Markt etablierte, verzichtet das Unternehmen auf einen Stand während der IFA 2008. Dennoch kündigen die Taiwanesen mit dem Eee PC 1000H ein neues Top-Modell an. Es basiert wie sie Vorgänger auf Intels stromsparendem Atom-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1,6 Gigahertz. Es ist mit 1 Gigabyte Arbeitsspeicher und einer 160-GB-Festplatte ausgestattet. Das 10 Zoll große Display visualisiert Bilder mit 1.024 x 600 Bildpunkten. Die Akkukapazität von 6.600 Milliamperestunden soll das kleine Subnotebook bis zu 6 Stunden lang mit Energie versorgen. Für eine drahtlose Internet-Verbindung mit max. 54 MBit/s steht Wireless LAN parat. Via Bluetooth 2.0 lassen sich zudem kompatible Handys anbinden. Als Betriebssystem kommt Windows XP Home zum Einsatz. Asus will den Eee PC 1000H ab dem 4. September wahlweise in den Farben Schwarz oder Weiß für rund 430 Euro auf den Markt bringen.

Preisgünstige Konkurrenz von Acer
Acer (Halle 12/103) nutzt hingegen die Gelegenheit, mit dem Aspire One auf der IFA eine Alternative zu Asus‘ Eee PC zu präsentieren. Das Display des Mini-Notebooks fällt mit 8,9 Zoll etwas kleiner aus und entspricht damit der Diagonale des Asus-Vorgängermodells. Bis zu 1 Gigabyte Arbeitsspeicher vermag das Netbook zu verwalten. Als Festspeicher steht dem Kunden wahlweise eine 8 Gigabyte große Solid State Disk (SSD) oder eine 80-GB-Festplatte zur Auswahl. Allerdings muss der Besitzer auf WLAN nach 802.11n und Bluetooth verzichten. Es bleibt jedoch die Möglichkeit, den mobilen Rechner mit einer optionalen Karte um WiMax oder UMTS zu erweitern. Beim Betriebssystem kann sich der Kunde für Linpus Linux Lite oder Windows XP Home entscheiden. Je nach Ausstattung liegen die Preise zwischen 300 und 350 Euro.

MSI setzt auf LED-Backlight
Der Elektronikspezialist MSI (Halle 12/ 111) stellt seinen Wind U100 mit einem 10-Zoll-Panel und LED-Hintergrundbeleuchtung aus. Bilder zeigt das Display mit 1.024 × 600 Pixeln an. Als Betriebssystem steht ausnahmslos Windows XP Home zur Verfügung. Die Rechen-Power liefert Intels 1,6-GHz-Atom-Prozessor und die Onboard-Grafik des 945GSE-Chipsatzes. Der Arbeitsspeicher lässt sich auf bis zu 2 Gigabyte ausbauen. Zum Speichern von Daten dient eine 2,5-Zoll-Festplatte mit SATA-Anschluss. Eine Webcam, ein Kartenleser sowie WLAN sind serienmäßig. Die Basisversion kann im Handel für rund 400 Euro bezogen werden.

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