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Mobilfunk-Trends und aktuelle Handys auf der IFA 2010

02.09.2010 | 14:41 Uhr |

Windows Phone 7 oder lieber Android? Auf der IFA 2010 können Sie es ausprobieren. Android-Fans können sich das Ferrari-Handy von Acer zeigen lassen. Wer es lieber etwas schneller mag, nimmt sich der Gigahertz-Handys an. Oder schaut, was sich beim Thema LTE und vernetztes Heim tut.

Android und Windows Phone 7 sind die spannenden Betriebssysteme auf der IFA 2010. Microsoft will mit seinem neu aus der Taufe gehobenen Betriebsystem im Herbst starten, erste marktreife Geräte werden für Oktober 2010 erwartet.

Gigahertz-Prozessoren
Die Android-Modelle, die auf der IFA 2010 zu sehen sind, sind bereits im Handel zu finden. Interessant erscheinen uns vor allem die Smartphones, die mit Gigahertz-Prozessor laufen. HTC, Acer und Samsung haben hier die spannendsten Geräte, die neben Schnelligkeit auch eine interessante Bedienoberfläche bieten.

Weiter gibt es zwei Design-Leckerbissen zu sehen. HTC hat ein Handy im Portfolio, das aus einem einzigen Aluminium-Block gefräst ist. Acer stellt sein Ferrari-Handy mit Android-Betriebssystem aus.

Vernetze Welten
Für die beiden großen Netzbetreiber ist auch 2010 die Verschmelzung von PC, TV und Handy ein ganz großes Thema. Sowohl Vodafone als auch die Telekom zeigen auf ihren Ständen, wie sich der Fernseher vom PC aus steuern lässt und wie über den Übertragungsstandard DLNA Filme und Videos vom Handy auf die Mattscheibe kommen, so dass Freunde die Fotos der letzten Party oder die ganze Familie die Urlaubsfotos ansehen können.

Mobiler WLAN-Hotspot

Mobiler WLAN-Hotspot R201 von Vodafone
Vergrößern Mobiler WLAN-Hotspot R201 von Vodafone
© Vodafone


Vodafone präsentiert außerdem einen mobilen WLAN-Hotspot. Das Kästchen mit dem schmucklosen Namen R201 bucht sich per HSDPA ins Mobilfunknetz ein und kann somit von fünf Mobiltelefonen zugleich per WLAN als Hotspot benutzt werden. Die Datenübertragungsraten liegen bei bis zu 7,2 MBit/s, wenn man im Internet surft und bei bis zu 5,7 MBit/s um Fotos und Videos hochzuladen. Dabei ist das Kästchen nur ungefähr so groß wie ein Handy.

Die Besonderheit: Es ist mit einem wiederaufladbaren Akku ausgestattet. Damit bietet es erstmals die Möglichkeit, den Hotspot mitzunehmen und auch dort zu betreiben, wo keine Steckdose vorhanden ist. Bis zu vier Stunden soll der mobile Hotspot im WLAN-Betrieb durchhalten, bevor der Akku wieder geladen werden muss. Zudem bietet der R201 einen Steckplatz für micoSD-Karten, auf die ebenfalls alle eingebuchten Handys zugreifen können.

Aussteller

Telekom: Halle 6.2 Stand 101
Vodafone: Hallo 18 Stand 101

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