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IFA 2010

3D-TV-Geräte im Test

Die TV-Zukunft steht in den Startlöchern: Die ersten 3D-Fernseher erobern das Wohnzimmer. PC WELT untersuchte Stärken und Schwächen der neuen Technik in einem aufwendigen Labor- und Praxistest.
Ein lang gehegter Traum wird wahr: Das TV-Bild wird dreidimensional – sofern man sich ein 3D-TV-Gerät samt Spezialbrille und einen 3D-fähigen Blu-ray-Spieler zulegt. Freilich kann man auch normale 2D-Programme ansehen. Ob die Programme analog oder digital, per Satellit, Antenne oder Kabelanschluss ins Haus kommen – Panasonics TX-P50VT20, Samsungs UE55C8790 und Sonys KDL-46HX805 bringen sie auf den Bildschirm. Mit Abo-Karte und passendem Modul empfangen sie auch Bezahlsender. In allen drei Geräten steckt der dazu erforderliche CI-/CI+-Schacht. Dem Sony-Gerät ist eine HD+-Karte beigelegt, um die per Satellit abgestrahlten HD-Kanäle von RTL, Sat1, Pro7, Vox und Kabel1 zu entschlüsseln.
Die Anschlüsse des Panasonic sind leicht zugänglich und gut lesbar beschriftet – im Gegensatz zum Sony. Beim Samsung lassen sich Antennen-, Netzwerk- und Analog-Anschlüsse nur über mitgelieferte Adapter anschließen – so fest wie originale Steckverbindungen halten die Adapter nicht.
Die drei bieten je 4 HDMI-Eingänge und bringen Filme, Fotos und Musik auch aus dem Netzwerk oder von einer USB-Festplatte auf den Bildschirm. Die meisten Video-Dateiformate konnte der Samsung abspielen (u.a. avi, mp4, mpg, mkv, ts und wmv).
Die Erstinstallation startet beim Panasonic und beim Sony automatisch, beim Samsung braucht’s dafür einen Extra-Befehl. Panasonic und Samsung fragen, ob nur frei empfangbare oder alle Sender abgespeichert werden sollen – beim Sony muss man hier tiefer ins Bedienmenü einsteigen. ARD, ZDF und die gängigen Privatsender werden automatisch nach vorne sortiert. Der Panasonic bietet sinnvolle Sortierfilter (etwa alphabetische Reihenfolge, frei empfangbare Programme, HDTV, Radio). Sony hängt die Radiosender einfach hinter die TV-Stationen, Samsung kann die Sender beispielsweise nicht alphabetisch oder nach HDTV sortieren.
Panasonic und Samsung können angeschlossene Festplatten auch als Aufnahme-Medium nutzen. Die gewünschten Sendungen werden dazu im elektronischen Programmführer (EPG) markiert. Es ist zwar nicht möglich, ein Programm anzuschauen und ein anderes aufzuzeichnen.
Die Aufnahmen klappen aber auch bei ausgeschaltetem Fernseher. Der Filmton der Aufnahmen lässt sich über einen digitalen Audio-Ausgang an einen AV-Receiver weiterleiten und über daran angeschlossene Heimkinoton-Lautsprecher wiedergeben.
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