01.03.2004, 11:15

Hans-Christian Dirscherl

IBM und Apple

Auch für IBM war 1975 ein wichtiges Jahr. Das Unternehmen, das mit Lochkartenmaschinen (nach dem Erfinder auch Hollerith-Maschinen genannt) groß wurde und bis dato vor allem elektrische Schreibmaschinen und Großrechner hergestellt hatte, präsentierte seinen ersten PC: Den "5100" mit 16 Kilobyte Speicher für 9000 Dollar. Der wirtschaftliche Erfolg blieb jedoch aus, was angesichts des Preises niemanden verwundern dürfte.
1976 betrat das neu gegründete Unternehmen Apple Computers die Bühne. Der Apple I kostete 695 Dollar, dafür bekam der Käufer eine Hauptplatine auf einer Sperrholzplatte mit einem Holzgehäuse. Als Display ließ sich ein Fernseher anschließen. Insgesamt wurden rund 200 Apple I verkauft. Sein Nachfolger, der Apple II von 1977 war dagegen ein vollwertiger Computer in einem richtigen Gehäuse.

Apple II (Abb: http://www.obsoletecomputermuseum.org/apple2/)
1300 Dollar musste man für ihn auf den Tisch legen, dafür kam man in den Genuss von Farbgrafik und Sound. Der Apple II wurde bis 1984 mit zwei Millionen Stück ein Verkaufshit. Überhaupt 1977: In diesem Jahr machte Kenneth Olsen, Mitbegründer von Digital Equipment Corporation, einen bemerkenswerten Spruch: "There is no reason, anyone would want a computer in the home". Das dürften heute viele Millionen Anwender anders sehen.
So groß die Halle der CeBIT auch war, für den immer weiter wachsenden Andrang wurde sie bald zu klein. Schnell waren die Platzkapazitäten der Halle 1 erschöpft. Deshalb stellte die Deutsche Messe AG Ende der 70er Jahre den Datenverarbeitungs-Ausstellern zusätzlich die Hallen 2 und 18 sowie Anfang der 80er Jahre die Halle 3 zur Verfügung. Der Platzmangel blieb aber trotzdem ein Markenzeichen der CeBIT. Erst mit der tiefgreifenden IT-Krise der letzten Jahre hat sich das grundlegend geändert: Wer 2002 über die Messe spazierte, entdeckte immer wieder meist mit Sitzgruppen kaschierte freie Flächen zwischen den Ständen.
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Diskutieren Sie mit anderen Lesern über dieses Thema:
PC-WELT-Experten lösen Ihr PC-Problem
Immer informiert mit dem PC-WELT Newsletter
Best-of PC-WELT   PC-WELT Apps
PC-WELT Business-IT   PC-WELT Community
Facebook-Freunde empfehlen
3x PC-WELT testen!
Ja, ich teste 3x die PC-WELT mit DVD für nur 11,90 € (19,- Sfr). Den 4 GB USB-Stick erhalte ich gratis dazu.
PC-WELT 6/ 2012
Anrede:
Vorname:
Nachname:
Straße/Nr:
PLZ/Ort:
Land:
E-Mail:
Nur wenn ich innerhalb von 2 Wochen nach Erhalt der 3. Ausgabe nichts von mir hören lasse, möchte ich die PC-WELT mit DVD zum gleichen Preis weiterbeziehen (D: 55,80 €/Jahr, EU: 64,80 €/Jahr, CH: 103,70 Sfr/Jahr). Nach dem Testzeitraum ist der Bezug jederzeit kündbar.
Ich bin damit einverstanden, dass die IDG Tech Media GmbH und ihre Partner mich per E-Mail über interessante Vorteilsangebote informieren.
- Anzeige -
Angebote für PC-WELT-Leser

PC-WELT Verleihshop
Keine Abogebühren oder unnötige Vertragsbindungen. DVDs und Spiele bequem von zu Hause aus leihen.

Tarifrechner
Der PC-WELT Preisvergleich für Strom, Gas und DSL. Hier können Sie Tarife vergleichen und bequem viel Geld sparen.

PC-WELT Preisvergleich
In unserem großen Preisvergleich finden Sie die günstigsten Preise und alle redaktionellen Tests auf einen Blick.

- Anzeige -
Marktplatz
DELL

Dell Vostro 3550 Business Notebook
Komfort eines erweiterten Arbeitsbereichs, ohne mobile Anforderungen zu beeinträchtigen.

Congstar

congstar Full Flat nur noch 39,99€
Endlos in alle dt. Netze telefonieren, beste D-Netz-Qualität.

Congstar

Der günstige Tarif für Vielsurfer
congstar Smart 100. Surfen und telefonieren im besten D-Netz.

CosmosDirekt

CosmosDirekt Riesterrente
Mit der Riester-Rente privat mit hohen staatlichen Zulagen fürs Alter vorsorgen.

254755
Content Management by InterRed