I am Legend

Freitag, 13.06.2008 | 15:55 von Bettina Künast

I am Legend

Als letzter Überlebender einer todbringenden Seuche lebt der Wissenschaftler Robert Neville (Will Smith) mit seiner Schäferhündin in New York City. Unerklärlicherweise sind beide immun gegen das Virus, das den Rest der Bevölkerung im Jahr 2012 in blutgierige Mutanten verwandelte. Dennoch sendet Neville tagsüber Botschaften auf allen Radiokanälen, um weitere Überlebende zu finden. Außerdem versucht er, ein Serum aus dem Immunstoff seines eigenen Blutes herzustellen. Nachts verbarrikadiert er sich in seiner Wohnung gegen die Wesen, die wie Vampire das Tageslicht meiden.
Wenn ein einzelner Mann die sonst so pulsierende, nun aber völlig entvölkerte Metropole New York durchstreift, erinnert das an Tom Hanks' Ein-Mann-Show in „Verschollen“. Den Vergleich mit seinem Schauspielerkollegen muss Will Smith nicht scheuen. Er liefert das bemerkenswerte Porträt eines vereinsamten Einzelkämpfers. Auch wenn das Ende etwas zu pathetisch geraten ist, bietet der Film anspruchsvolles Endzeit-Kino.

Freitag, 13.06.2008 | 15:55 von Bettina Künast
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (0)
1256186