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Hulk

05.01.2004 | 15:38 Uhr |

Was ist grün wie Wackelpudding und kann einem Panzer locker das Rohr verbiegen? Ganz genau, der Hulk. Viele Filmfreunde waren erstaunt, als bekannt wurde, dass Ang Lee die Regie des von Fans sehnlichst erwarteten Films übernehmen würde. Obwohl Lee sich mit Filmen wie Der Eissturm oder Tiger & Dragon als wandlungsfähiger Meister seines Faches erwiesen hatte, traute niemand dem kleinen Asiaten dieses Werk zu.

Ungewöhnlicher Blick auf einen ungewöhnlichen Helden.

Was ist grün wie Wackelpudding und kann einem Panzer locker das Rohr verbiegen? Ganz genau, der Hulk. Viele Filmfreunde waren erstaunt, als bekannt wurde, dass Ang Lee die Regie des von Fans sehnlichst erwarteten Films übernehmen würde. Obwohl Lee sich mit Filmen wie Der Eissturm oder Tiger & Dragon als wandlungsfähiger Meister seines Faches erwiesen hatte, traute niemand dem kleinen Asiaten dieses Werk zu.

Der Film erzählt die Geschichte von Bruce Banner, der durch Experimente seines Vaters eine genetische Anomalie geerbt hat. Ale es im Forschungslabor zu einem Unfall kommt, entwickelt eben jene Anomalie ein fatales Eigenleben. Wann immer Bruce sich aufregt, verwandelt er sich in ein Furcht erregendes grünes Monster, das drei Meilen weit springen kann, fast unverwundbar ist und über immense Körperkraft verfügt.

Im Gegensatz zu anderen Comicverfilmungen ist Hulk ein sehr dialoglastiger Streifen, dem es mehr um die stimmige Psychologisierung der Figuren als um hirnlose Action-Sequenzen geht. Anstatt auf Action zu setzen, ist Hulk eigentlich ein Vater-Sohn-Drama geworden. Ob dieser Ansatz nun richtig oder falsch ist, sei dahingestellt - was sich allerdings nicht von der Hand weisen lässt, ist die die stellenweise unterirdische Qualität der Effekte. Bild und Ton der DVD gehen in Ordnung, wobei besonders die Action-Sequenzen Ihren Subwoofer gnadenlos zu Hochleistungen anspornen.

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