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Hot Spots in Deutschland - Funknetze auf dem Vormarsch

25.10.2002 | 09:56 Uhr |

In rasantem Tempo entstehen immer neue 802.11b-Funknetze, die öffentlich zugänglich sind. Ob Hotel, Bahnhof, Flughafen, Kneipe oder Biergarten: "Always on" lautet die Devise an diesen Hot Spots.

Drahtlose Internet-Zugänge für Notebooks und PDAs in öffentlichen Einrichtungen wie etwa Flughäfen, Konferenzzentren, Restaurants oder Hotels schießen wie Pilze aus dem Boden. Nach einer Schätzung von Marktforschern der Unternehmensberatung Frost & Sullivan sollen bis zum Jahr 2006 rund 20 Millionen Europäer an diesen so genannten Hot Spots per Funk im Internet surfen können. Die Umsatzerwartungen für öffentliche Wireless-LAN-Zugänge liegen nach Analystenprognosen im Gesamtjahr 2002 bei 4,12 Millionen US-Dollar, für das Jahr 2006 werden dagegen Umsätze von mehr als drei Milliarden US-Dollar erwartet.

Vergleichsweise günstige Preise von inzwischen unter 100 Euro für die zur Verbindungsaufnahme erforderlichen Funk-Netzwerkkarten und die Verabschiedung des WLAN-Standards 802.11b sind die Hauptgründe für dieses Wachstum. Auch die zunehmende Verfügbarkeit von Bluetooth-fähigen Geräten wird ein mobiles Surfen mit diesem Kurzstreckenfunk-Standard fördern. So soll der Anteil an Hot Spots mit Bluetooth-Unterstützung im Jahr 2006 bei rund 35 Prozent liegen. Es zeichnet sich ab, dass viele der Hot Spots wohl mit beiden Funkstandards arbeiten werden, um so ein möglichst breites Publikum anzusprechen.

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