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Darauf sollten Sie beim Managed Hosting achten

Unternehmen, die sich für Managed Hosting entscheiden, benötigen eine zuverlässige und leistungsfähige Managed-Backup-Strategie: Worauf gilt es zu achten? Welche Alternativen existieren? Was empfiehlt ein Managed-Hosting-Provider?

Von Solution Consultant bei NTT Europe Online in Frankfurt/Main.

Vor einem Speicher-Crash, einem technischen Hardwaredefekt oder auch einem Bedienfehler, durch den Teile einer Datenbank gelöscht oder geändert werden, ist niemand sicher: All dies sind gute Gründe für eine regelmäßige Datensicherung. Fakt ist jedoch, dass viele Unternehmen zu nachlässig mit dem Thema Backup umgehen. Die Sicherung beschränkt sich vielfach auf einzelne Server oder Kopien von Datenbereichen auf unterschiedlichen Medien. Dabei wird häufig übersehen, dass das Sichern einzelner Dateien oder Verzeichnisse nicht mit einem Backup- und Restore-Konzept gleichzusetzen ist. Oft befinden sich die Kopien geschäftskritischer Daten nicht an einem externen Standort, an dem sie im Katastrophenfall sicher wären. In anderen Fällen gibt es nur unvollständige Backups, was sich spätestens dann zeigt, wenn Recovery-Versuche fehlschlagen.

Während die einen meinen, dass sich zur Sicherung kleiner Datenmengen eine mobile Festplatte eignet, denken andere, die zu sichernden Kapazitäten seien so groß, dass man sich ein echtes Backup-Konzept eigentlich gar nicht leisten kann. In einigen IT-Abteilungen, nicht nur bei Mittelständlern, hat sich hier viel Arbeit angestaut.

Spürbar wird das etwa dann, wenn eine neue Applikation eingeführt werden soll, für die intern keine Hardware-, Software- und Personalkapazitäten vorhanden sind. Gefragt ist dann ein Managed-Hosting-Provider, der die dazu benötigte Infrastruktur in seinem Rechenzentrum bereitstellt.

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