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So sichern Sie den Arbeitsplatz-PC ab

Samstag den 24.05.2014 um 14:43 Uhr

von Johann Baumeister

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© iStockphoto.com/MorePixels
Die Sicherheit des Arbeitsplatz-Rechners ist von zentraler Bedeutung. Nur sichere Systeme sind gegen Ausfälle gefeit. Wir zeigen, was Sie tun müssen, um Malware und Hacker von Ihrem Windows-Rechner fernzuhalten.
Geht es um das Thema Sicherheit, so denken viele vor allem an Übergriffe aus dem Internet und den daraus folgenden Einschränkungen für den Anwender durch Viren oder Trojaner. Daraus resultieren aber auch Folgen für ein Unternehmen: Ein unsicherer beziehungsweise infizierter Rechner schränkt nämlich die Betriebsbereitschaft eines Kleinunternehmens respektive Selbstständigen massiv ein. Auch wenn Sie nur wenig im Internet „unterwegs“ sind und Sie kaum der Gefahr ausgesetzt sind, sich auf mysteriösen Webseiten zu infizieren, sollten Sie eines bedenken: Die Hacker und Malware-Programmierer werden Sie trotzdem finden! Rechner die eine Internetverbindung aufweisen sind ständigen Angriffen und Besuchern aus dem Internet ausgesetzt, auch wenn diese Geräte beziehungsweise die Anwender kaum im Internet surfen sollten.

Aktivieren Sie Windows Update

„Windows Update“ wird über die Systemsteuerung
aktiviert.
Vergrößern „Windows Update“ wird über die Systemsteuerung aktiviert.

Windows und seine Softwaremodule sind laufenden Bedrohungen durch Angreifer ausgesetzt. Über die Lücken und Angriffe berichtet PC-WELT ständig (unter anderem in unserer monatlichen Meldung zum Microsoft-Patchday). Das „Schließen“ dieser Lücken bleibt den Entwicklern von Microsoft vorbehalten. Nur sie können durch Programmänderungen und Patches dafür sorgen, dass Windows jedes Mal ein Stück sicherer wird.

Eine Reihe von Feinstellungen erlaubt die Konfiguration
des Update-Verhaltens.
Vergrößern Eine Reihe von Feinstellungen erlaubt die Konfiguration des Update-Verhaltens.

Was aber jeder Anwender  machen kann und sollte: diese Sicherheitsänderungen immer zeitnah auf dem Windows-Rechner aufzuspielen. Für den Heimanwender stellt Microsoft hierzu in Windows die automatische Update-Funktionen bereit. Diese sollten Sie aktivieren. Dann und nur dann erhalten sie regelmäßig die neuesten Updates für Microsoft-Software aufgespielt. Diese Update-Aktionen mögen zwar mitunter etwas störend sein, aber das ist das kleinere Übel.

Die Installation der Updates kostet Zeit – läuft aber, je
nach Konfiguration vollständig automatisch und ohne
Benutzereingriffe.
Vergrößern Die Installation der Updates kostet Zeit – läuft aber, je nach Konfiguration vollständig automatisch und ohne Benutzereingriffe.

Um „Windows Update“ zu aktivieren starten Sie die Systemsteuerung von Windows. Betätigen Sie anschließend in dem Fenster von „System und Sicherheit, Windows Update“ den Link „Einstellungen ändern“. In dem folgenden Konfigurationsdialog können Sie unterschiedliche Update-Varianten einstellen. Dazu zählen beispielsweise die Optionen „Update automatisch installieren“ oder „Updates herunterladen, aber Installation manuell ausführen“. Sie können außerdem festlegen, wann die Updates installiert werden sollen und ob Sie Benachrichtigungen dazu anzeigen wollen oder nicht.

Verwenden Sie eine Sicherheitssoftware

Ferner sollten Sie in jedem Fall eine Sicherheitssoftware für den Internetzugang im Einsatz haben. Pakete dieser Art gibt es meist für weniger als 30 Euro pro Jahr. Für den Heimanwender gibt es mitunter auch kostenlose Versionen im Internet. Der Umfang der Pakete ist unterschiedlich. Oftmals werden ein Virenscanner gegen Malware und Keylogger, Phishing-Filter für den Browser, Spamschutz für das Mailprogramm, eine Firewall und ähnliche Sicherheitsfunktionen kombiniert. Dazu zählen beispielweise die Produkte von Kaspersky (Kaspersky Internet Security), F-Secure, McAfee (Internet Security) oder Symantec. Letztere liefert u.a. die Norton Internet Security . Sie umfasst einen Malware-Scanner, einen Mail-Filter, einen Antivirus-Scanner, eine Firewall und ähnliche Sicherheitsfunktionen. Norton Internet Security konnte im Test der PC-WELT mit einer sehr guten Malwareerkennungsrate überzeugen.

Samstag den 24.05.2014 um 14:43 Uhr

von Johann Baumeister

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