Auch wenn Ihre Bildbearbeitungs-Software nicht über einen Magic Extractor oder ein ähnliches Tool verfügt, können damit Hintergründe aus Fotos entfernt werden. Um ähnliche Ergebnisse zu erzielen, benötigt man nur ein einfaches Auswahlwerkzeug. Wählen Sie zunächst eine dünne Pinselstärke. Fünf Pixel funktionieren bei den meisten Standard-Bildern. Als nächstes ziehen Sie dann eine akkurate Linie um die Konturen des gewünschten Objektes.
An bestimmten Punkten, zum Beispiel bei sehr scharfen Kurven oder kontrastarmen Bereichen, sollten Sie Fixpunkte setzen. Wenn Sie dann einen Fehler machen, müssen Sie nicht wieder komplett von vorne anfangen. Mit einem gesetzten Fixpunkt drücken Sie einfach die Back-Taste auf Ihrer Tastatur und starten ab diesem Punkt erneut.
Wenn Sie Ihre Auswahl fertig gestellt haben, doppelklicken Sie, um die Auswahl zu bestätigen. Wählen Sie dann Bearbeiten/ Kopieren aus dem Menü und anschließend Ebene/ Neue Ebene/ Zwischenablage als neue Ebene einfügen. Damit baut sich eine neue Ebene auf, in der sich ausschließlich das von Ihnen markierte Objekt befindet. Die Qualität ist ähnlich wie beim Magic Extractor. Einzig ein paar rauhe Kanten können auffallen.
Dieser Artikel stammt von Dave Johnson von unserer Schwesterpublikation PC World.
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