Hilfreich: Gesunde Portion Menschenverstand

Hilfe versprechen beispielsweise Verschlüsselungstechniken für Mails und Anonymisierungsdienste fürs Internet. Mit Pretty Good Privacy (PGP) etwa lassen sich Mails verschlüsseln und mit einer digitalen Unterschrift versehen, die die Identität des Absenders belegt.

Auch in Sachen Surfen sollten Sie Vorsicht walten lassen: Funktionen wie Cookies, Java und ActiveX sollten in Ihrem Browser deaktiviert sein.

Auch Ihre Datenspuren im Netz lassen sich verwischen: Ein Forscherteam der Freien Universität Berlin hat dazu die Anonymisierungssoftware "Java Anon Proxy" entwickelt. Einen ähnlichen Service hält das Internetangebot von Anonymizer.com bereit.

Der Gefährdung durch Zugriffe aus dem Internet, beispielsweise beim File-Sharing, sollten Sie mit Firewall-Programmen entgegen treten. Die Programme registrieren und blockieren unerwünschte Zugriffe auf Ihren Rechner. Der PC-WELT-Test "Neue Firewalls" gibt zu verschiedenen Programmen ausführliche Informationen.

Absolute Anonymität könne es jedoch nicht geben, meint BSI-Pressesprecher Michael Dickopf: "Viele Daten müssen einfach anfallen, da sie für die Kommunikation erforderlich sind." So brauchen Internetprovider zum Beispiel Daten für die Abrechnung und den reibungslosen Betrieb.

Grundsätzlich gilt: Personenbezogene Daten sollten nur an vertrauenswürdige Anbieter gegeben werden und eine Portion "gesundes Misstrauen" ist häufig von Vorteil, so BSI-Pressesprecher Michael Dickopf.

Website zu PGP

Download von PGP 7.0.3

Dienst von Anonymizer.com: Datenspuren verwischen

PC-WELT Test: Neue Firewalls

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