Auto & Technik auf PC-WELT

Audio- oder Multimedia-Systeme, Navis, eCall und mehr: Die Elektronik in modernen Autos wird immer ausgefeilter. Wir testen die Multimedia- und Multifunktionssysteme von Audi, BMW, Mercedes, Toyota und vielen Herstellern mehr.

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High-Tech im Auto - ein Überblick

03.04.2013 | 11:45 Uhr |

Computertechnik zieht mit Riesenschritten ins Auto ein. Neben Infotainment sind auch Sys­teme stark im Kommen, die den Bedienungs­komfort und die Fahrsicherheit erhöhen.

Das Auto öffnen Sie mit Ihrem NFC-fähigen Smartphone – und bedienen damit auch gleich die Infotainment-Schaltzentrale in der Mittelkonsole. Die vereint Außenkameras, Freisprechanlage, Internetzugang, Klimaautomatik, Navigation sowie Medienplayer und ist per LTE mit dem Internet verbunden. Hier konfigurieren Sie auch die Farbe, die Anordnung und die Anzeige der Instrumente im Cockpit. Und per Knopfdruck quetscht sich der Wagen automatisch auch in die enge Parklücke. PC-WELT stellt die High-Tech-Extras der Fahrzeughersteller vor.

Infotainment in der Mittelkonsole

Touchscreens und Sprachsteuerung ersetzen im Auto zunehmend mechanische Drehregler, Schalter und Tasten. Sämtliche Informationen der unterschiedlichsten Bordsysteme – vom Autoradio bis zur Zentralverriegelung – laufen dabei auf einem rechenstarken Zentralcomputer zusammen, der sich über ein großes Display in der Mittelkonsole steuern lässt. Das können fahrzeugnahe Funktionen sein , etwa die Temperatur der Klimaanlage, die Sie per Fingertipp regulieren. Mehr Bequemlichkeit bieten individuelle Profile, über die sich die optimalen Einstellungen für den Fahrersitz und die Außen- und Rückspiegel laden lassen. Die Route für das Navigationssystem planen Sie mit Unterstützung von 3D-Kartenmaterial und Echtzeitinformationen.

Alles unter Kontrolle: Über große Touchscreens steuern Sie per Fingertipp oder Spracherkennung sämtliche Funktionen des Bordcomputers, rufen Fahrzeugdaten ab und bedienen das Entertainment-System.
Vergrößern Alles unter Kontrolle: Über große Touchscreens steuern Sie per Fingertipp oder Spracherkennung sämtliche Funktionen des Bordcomputers, rufen Fahrzeugdaten ab und bedienen das Entertainment-System.

Auch Fahrerassistenzsysteme wie die Ausparkautomatik starten Sie in Zukunft über die Mittelkonsole. Und an welcher Stelle und in welcher grafischen Darstellung der Bordcomputer Fahrzeugdaten wie Tankfüllung, Batterieladestand und Luftdruck anzeigen soll, können Sie ebenfalls individuell konfigurieren. Hersteller wie Tesla erweitern diese Option sogar auf die Cockpit-Instrumente.

Mehr Kommunikation: Bei der Vernetzung von (Tele-)Kommunikationsgeräten rüsten die Autohersteller mächtig auf. So verbindet beispielsweise Ford mit der Technik „Sync AppLink“ Ihr Smartphone per Blutooth oder USB mit dem Infotainment-System des Fahrzeugs und erlaubt dann die Sprachausgabe und -steuerung ausgewählter Apps. Besitzt Ihr Fahrzeug einen mobilen Internetzugang, eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten. Sie können E-Mails empfangen und sich vorlesen lassen. Oder Sie informieren sich per Sprachausgabe über Nachrichten aus dem aus dem wirklichen Leben und Ihren sozialen Netzwerken. Über die Spracheingabe ist dies, mit einigen Einschränkungen, natürlich auch in die andere Richtung möglich.

Die günstigsten Saubermänner unter den Neuwagen

Multimedia total: Das Multimedia-System der modernen Bordcomputer speichert nicht nur MP3-Dateien und Videos auf der zentralen Festplatte. Dank schnellem Internetzugang ist es auch mit Diensten wie Google Streetview, Spotify und Lovefilm verbunden. Dabei können auch mehrere Touchscreens – etwa im Fond des Fahrzeugs – auf ausgewählte Multimedia-Funktionen zugreifen. So programmieren und starten Sie die Wiedergabe der MP3-Play-Liste, checken den regionalen Verkehrsfunk und orientieren sich im Häuserdschungel fremder Städte mit Hilfe von Streetview, während sich die Fahrgäste auf dem Rücksitz einen Film aussuchen, im Internet surfen oder ein Spiel aufrufen.

Aufgeschlossen: Bringt man das Smartphone nahe genug an das NFC-Tag auf der Scheibe, lässt sich das Fahrzeug entriegeln.
Vergrößern Aufgeschlossen: Bringt man das Smartphone nahe genug an das NFC-Tag auf der Scheibe, lässt sich das Fahrzeug entriegeln.

Autoschlüssel & Fern­bedienung: Das Smartphone

Wie im Alltag, so soll jetzt auch im Auto das Smartphone eine immer wichtigere Rolle einnehmen. In naher Zukunft wollen Fahrzeughersteller wie BMW und Hyundai mit Hilfe des drahtlosen Datenübertragungsstandards NFC (Near Field Communication) das Smartphone als Autoschlüssel nutzen. Im Fahrzeuginneren legen Sie das Gerät dann in die zentrale Konsole, um es drahtlos aufzuladen, Inhalte auf das Infotainment-System zu streamen und ausgewählte Apps über die Freisprechanlage des Fahrzeugs per Spracherkennung zu steuern. Zudem erprobt die Automobilindustrie Apps, über die sich Fahrerprofile einrichten lassen. So kann das Smartphone beim Einlegen in die zentrale Steuerkonsole beispielsweise auch die gewünschte Position des Autositzes automatisch einstellen und Assistenzsysteme individuell an die Bedürfnisse des Fahrers anpassen.

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