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Die Top 5 der Heimkino-Trends auf der IFA

06.09.2014 | 12:07 Uhr

Mit diesen brandneuen TV-Technologien in einem ultraflachem Gehäuse machen Fernsehen und Heimkino noch mehr Spaß.

Je größer, desto besser: Der Trend zu immer üppigeren Flachbildschirmen kommt Home-Cinema genauso entgegen wie den TV-Shows und dem Infotainment. Ob Action-Blockbuster, Sportübertragung oder Natur-Doku: Wenn es auf Schärfe, perfekten Überblick und die klare Wiedergabe schneller Bewegungen ankommt, ist die neueste TV-Gerätegeneration die richtige Wahl. Ultra HD (UDH) sorgt für mehr Detailschärfe, geschwungene Bildschirm-Panels für einen besseren Blick aufs Geschehen und hohe Bildwechselfrequenzen für klare Bewegungen.

1. Überwältigende Bildschärfe

Smart-TVs mit Ultra HD waren im vergangenen Jahr noch der Luxusklasse vorbehalten, nun sind die superhochauflösenden TV-Geräte für Jedermann verfügbar. Ultra HD steht für einzigartige Schärfe: Geräte dieser Klasse rastern die Bilder mit mehr als acht Millionen Bildpunkten – also viermal so fein wie Fernseher in Full-HD-Auflösung. Die nüchternen Zahlen stehen für ein ganz neues Schärfepotenzial dieser Gerätegeneration. So wirken Filme sehr fein gezeichnet und die TV-Übertragungen besonders detailliert, Tele-Einstellungen zeigen den Fußballrasen wie zum Abzählen der einzelnen Grashalme. Selbst die größten Ultra-HD-Bildschirme lassen keine Pixelstrukturen mehr erkennen. Die bewegten Bilder sehen deshalb besonders natürlich aus, fast so wie der Blick aus einem Fenster. Aus kurzer Betrachtungsdistanz erinnert der Schärfegewinn an den dramatischen Qualitätssprung, den HDTV im Vergleich zur Standardauflösung brachte. Zwar sendet das Fernsehen bisher noch nicht in Ultra-HD, aber Ultra-HD-Fernseher rechnen HD-Signale auf die neue Auflösung hoch und sorgen so für deutlich sichtbaren Gewinn an Schärfe. Typisch für Ultra-HD-Schirme waren bislang wandfüllende Maxi-Größen: Diagonalen mit 55 Zoll (140 Zentimeter) galten im letzten Jahr noch als das Mindestmaß. Doch nun sind erstmals auch kleinere Bildschirmformate mit Ultra-HD-Auflösung zu sehen.

2. Geschwungene Gehäuse für optimale Blickwinkel

Die Spitzenmodelle unter den Ultra-HD-Fernsehern beeindrucken mit leicht nach innen gewölbten Displaypanels, in der Fachsprache „Curved“ genannt – ähnlich den Leinwänden in großen Kinosälen. Die neue Form kann auch den Bildeindruck günstig beeinflussen: Der Bildschirmschwung lässt die Szenen auf der Bildfläche oft besonders tief erscheinen. So wirken die Bilder plastischer, der Betrachter fühlt sich intensiv ins Geschehen einbezogen. Zudem sorgen die Curved-Bildschirme für einen besseren Überblick, da man auf dem Sofa von jeder Sitzposition aus den optimalen Blickwinkel auf den Fernseher hat. Mit ihren geschwungenen Gehäuseoberflächen setzen die TV-Geräte ganz neue Designakzente. Technisch interessant: Nicht nur dünne, aus flexiblen Materialien gefertigte OLED-Schirme folgen dem Biegetrend, sondern auch die komplexer aufgebauten LCD-Modelle mit LED-Beleuchtung.

3. Flüssige Bewegungen wie aus einem Guss

Verbesserungen gibt es auch bei der Bildwechselfrequenz von TV-Geräten. Diese wird in den Datenblättern in Hertz (kurz Hz) angegeben. Faustregel: je höher, desto besser. Durch eine hohe Bildwechselfrequenz bleiben schnelle Bewegungen auf der Bildfläche stets konturenscharf und verwischen nicht. Actionsequenzen sind so vom Anfang bis zum Ende klar und optimal detailliert. Dahinter steckt einiges an Technik: Übertragen werden TV-Bilder mit je 50 Einzelbildern pro Sekunde, das entspricht 50 Hertz. Der Fernseher vervielfacht diese Bildfolge auf etwa 100 oder 200 Hertz. Manche Geräte werben mit noch weit höheren Frequenzen, weil sie nicht nur die Bildfolge vervielfachen, sondern auch die Lichtquellen hinter den LCD-Schirmen in einem sehr schnellen Takt modulieren, um damit noch zusätzliche Bewegungsschärfe zu erzielen.

4. 21:9-Fernseher mit neuen Proportionen

Eine weitere Neuheit auf der IFA sind Großbildschirme mit dem ultrabreiten Seitenverhältnis 21:9, das ungefähr dem Cinemascope-Kinoformat entspricht: Als Betrachter fühlt man sich besonders intensiv in die Szene hineingezogen. Spannend sind Bildschirm-Prototypen, die ganz nach Wunsch mal eine komplett flache, mal eine gewölbte Oberfläche annehmen: Ein Druck auf die Fernbedienung bringt den Schirm mit Motorkraft in die gewünschte Form.

5. Frischer Bedienkomfort für jeden Nutzertyp

Ergänzend zur herkömmlichen Fernbedienung bieten die Fernseher der neuesten Smart-TV-Generation eine Fülle frischer Bedienkonzepte. So gibt es zum Beispiel Infrarot-Fernbedienungen, die auf ihrer Rückseite eine Tastatur für die Texteingabe haben, oder auf der Frontseite ein Touchpad für Wischbewegungen. Manche Fernbedienungen funktionieren auch wie ein Zeigegerät: Werden sie entsprechend bewegt, steuern sie einen Cursor auf dem Bildschirm. Die jüngsten Fernsehgeräte können sogar freie Gesten wie Handbewegungeninterpretieren. Auch die Spracherkennung, eine andere Methode zur Gerätesteuerung,  arbeitet immer differenzierter. Noch vor einem Jahr galten TVs, die verbale Kommandoserkennen  konnten, als State of the Art. Inzwischen hat sich der Wortschatz der Spracherkennung deutlich erweitert.

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