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So clever sind die neuen Hausgeräte der IFA 2014

07.09.2014 | 12:02 Uhr

Die neue Generation von Haus- und Haushaltsgeräten sind Effektivitäts-, Vielseitigkeits- und Komfortweltmeister.

Groß- und Kleingeräte im Haushalt machen den Alltag bequemer und schöner – und sparen dabei im Vergleich zu den bisherigen Modellen noch jede Menge Energie. Ob Kühlen, Kochen, Spülen, Waschen, Trocknen, Hausreinigung oder Körperpflege – die smarten Geräte kombinieren innovative Funktionen mit einfacher Bedienung, hochwertigen Materialien und edler Optik. So stehen neben dem klassischen Weiß immer mehr Farben zur Auswahl.

3000 neue Kleingeräte

Rund 3000 neue Elektro-Kleingeräte erscheinen in diesem Jahr. Dabei setzen die Hersteller vor allem im Segment der Heißgetränkezubereitung auf Vielfalt: Mit den neuen Kaffeevollautomaten und den Portions- sowie Espresso-Maschinen können zunehmend auch Heißgetränke wie Schokolade und Tee zubereitet werden. Über Sensoren am Gerät wird die Tassengröße erkannt und der Auslauf automatisch in der Höhe optimiert. Fehlt eine interne Milchaufschäumung, kann dies ein separates Milchaufschäumgerät übernehmen – auch hier wächst die Auswahl. Designvielfalt gibt es bei den Frühstücksserien, die mit peppigen Farben und Retro-Designs für frischen Wind in der Küche sorgen. Spannende Designs mit neuen Farb- und Materialkombinationen gibt es auch bei Küchenhelfern wie Hand-, Stab- und Standmixern, Zerkleinerern oder Grills zu sehen. Staubsauger präsentieren sich leistungsfähiger und gleichzeitig sparsamer im Energieverbrauch; dies gilt sowohl für große Haus- als auch mobile Handstaubsauger.

Serienmäßig Strom sparen

Der sparsame Einsatz von elektrischer Energie, Wasser und Waschmitteln hat bei Hausgeräten Spitzenwerte erreicht. Dennoch gibt es weitere Verbesserungen. Bei Waschmaschinen der neuesten Generation stehen auch Hygiene und geringe Geräuschemission im Fokus. Dafür sorgen antibakterielle Türdichtungen sowie Waschmittelschubladen, spezielle Schaumsysteme, Bedampfung der Wäsche gegen Allergene, Programme für Allergiker und Babywäsche sowie weitere Spezialprogramme für die Wäschepflege auch bei niedrigen Waschtemperaturen. Automatische Dosierung oder Dosierempfehlungen für Waschmittel ergänzen den Komfort moderner Waschmaschinen, die auch mit höherer Beladung von mehr als zehn Kilogramm aufwarten. Stromsparen ist auch bei Wäschetrocknern Pflicht. Spitzenreiter ist dabei die Wärmepumpentechnologie. Funktionen zum Auffrischen und Lüften der Kleidung mit Dampf und Duftstoffen ergänzen die Wäschepflege.

Effizient kühlen

Bei den Top-Kühlgeräten auf der IFA lassen sich die Innenräume wahlweise zum Kühlen oder Gefrieren nutzen. Türen sind doppelt ausgeführt und getrennt zu öffnen, damit bei der Entnahme von Kühlgut möglichst wenig warme Luft in das Geräteinnere gelangt und entsprechend weniger Energie zur Kühlung erforderlich ist. Neue Materialien zur Dämmung steigern zudem die Energieeffizienz. Spezielle Systeme steigern die Hygiene und beugen Gerüchen vor und machen Bakterien unschädlich. Zur möglichst langen Erhaltung der Frische und der Vitamine von Obst und Gemüse kommen neue Innenbeleuchtungen zum Einsatz, die Teile des Sonnenlichts simulieren. Zudem lässt sich das Feuchtigkeitsniveau im Innenraum regeln oder Sauerstoff zuführen, um Obst und Gemüse länger frisch zu halten.

Sauberes Geschirr

Mit stärkerem Sprühdruck oder Besprühen mit heißem Wasserdampf rücken die neuen Spülmaschinen auch angetrockneten oder eingebrannten Speiseresten zu Leibe. Dabei sinken die Werte für Wasser- und Energieverbrauch – vorheriges Einweichen kann entfallen. Dies wird auch durch die Versorgung mit warmem Wasser, durch das energieeffiziente Zeolith-Trocknen und spezielle Gehäuseisolierungen unterstützt. Sensoren, Sonderprogramme, unterschiedlicher Wasserduck für den oberen und unteren Korb, optimierte Sprüharme, automatische Beladungserkennung sowie neue Halterungen für Geschirr und Gläser sorgen für schonende Behandlung bei gleichzeitig optimalen Reinigungs- und Trocknungsergebnissen. Spezielle Schalldämmungen und extra leise Motoren bei den Top-Modellen sorgen zudem für eine weiter minimierte Geräuschentwicklung – und manche Geräte öffnen sich sanft nach Anklopfen an der Gehäusefront.

Garen mit System

Neu bei Backöfen ist die Wärmezufuhr per Induktion. Ein Induktionseinsatz mit integrierter Heizspirale setzt die Energie zum Backen und Braten um. Manche Herde können den Speisen während des Garens Feuchtigkeit zuführen. Geschmack und Nährstoffe bleiben dadurch besser erhalten. Die neuen Backöfen sind in der Lage, Gerichte gleichzeitig auf drei Ebenen zuzubereiten. Ebenfalls neu auf der IFA sind Backöfen mit 30 Prozent vergrößertem Innenraumvolumen. Zur Reinigung genügen dank neuartig beschichteter Oberflächen klares Wasser oder Dampf ohne Reinigungsmittel oder große Hitze. Wird bei der Zubereitung kleiner Mengen nicht der komplette Garraum benötigt, erlaubt ein Garraumteiler die separate Nutzung des oberen oder unteren Bereichs und ermöglicht so eine deutliche Energieeinsparung. Bei den Kochfeldern gewinnt die Wärmezufuhr per Induktion weiter an Bedeutung. Sensoren überwachen die Temperaturbereiche und verhindern so die Überhitzung des Bratfetts. Der Dunstabzug muss nicht mehr klassisch über dem Kochfeld oder an der Wand montiert sein. Er ist versenkbar und fährt bei Bedarf heraus.

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