Ratgeber PC-Rettung

Hardware-Zubehör

Nicht nur für Backups, sondern auch zum Retten von Daten ist eine externe Festplatte unentbehrlich. Diese lässt sich per USB-Kabel anstöpseln und wird für gewöhnlich unter Windows und Linux problemlos erkannt. Ganz ähnlich können Sie übrigens auch Festplatten extern anschließen, die ihre Arbeit sonst im PC-Gehäuse verrichten. Von einem Defekt des Prozessors oder der Hauptplatine sind die Daten auf einer Festplatte normalerweise nicht betroffen. Deshalb kommen Sie mit dem richtigen Zubehör immer noch an Ihre Dateien heran. Die Voraussetzung: Sie haben Zugriff auf einen anderen Rechner.
Prüfen Sie erst, welchen Datenanschluss Ihre eingebaute Harddisk hat. Mehrere Zentimeter breite Anschlussstecker mit zweireihig angeordneten Pins sind IDE-/PATA-Festplatten A. Die gibt es üblicherweise im 3,5-Zoll- Format für Desktop-PCs und als 2,5-Zoll-Festplatten für Notebooks. Falls es sich beim Datenanschluss nur um einen schmalen Stecker handelt, haben Sie es mit einem neueren PC und Serial- ATA (SATA) B zu tun. Legen Sie sich einen USB-Adapter passend zu Ihrer Festplatte zu. Solche USB-to-IDE- beziehungsweise USB-to-SATA-Adapter gibt es im Fachhandel günstig zu kaufen. Tritt der Notfall ein, bauen Sie die Festplatte aus und schließen sie mit dem USB-Adapter an einen anderen PC an. Schon haben Sie Zugriff auf die Daten.
Problematischer Arbeitsspeicher

Ein fehlerhafter Arbeitsspeicher (RAM) führt vielfach zu einem instabilen System. Mit dem Tool Memtest86+ prüfen Sie Ihr RAM auf Herz und Nieren. Die Anwendung ist auf der bereits erwähnten Ubuntu-Live-CD vorhanden. Wählen Sie nach dem Start ab CD per Pfeiltaste und Enter den Menüpunkt "Arbeitsspeicher testen". Jetzt startet automatisch der Speichertest. Lassen Sie ihn ruhig einige Stunden laufen. Falls in der "Errors"-Spalte Fehler auftauchen, notieren Sie sich die Werte für Ihre Internetrecherchen.
Sorgenkind Grafikkarte

Fällt die Grafikkarte aus, ist der ganze PC lahmgelegt. Unser Tipp: Falls Sie Ihre aktuelle Karte einmal durch eine schnellere ersetzen, werfen Sie die alte nicht weg. Dasselbe gilt, wenn Sie sich einen neuen PC zulegen. Bauen Sie dort die Karte aus und legen Sie diese zur Seite. Tritt ein Defekt auf, installieren Sie einfach die alte Grafikkarte. Die reicht zum Abwickeln wichtiger Korrespondenz - oder für den Besuch im Onlineshop, um eine neue Grafikkarte zu bestellen.
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