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System- und Treiberinformationen ermitteln

17.09.2007 | 08:30 Uhr |

Linux beizubringen, welche Hardware an Bord ist, ist heute einfacher denn je. Eine große Auswahl von Tools hilft bei der Hardware-Erkennung und der Treibereinrichtung.

Die Zeiten, als Linux schon bei der Installation jede Menge Probleme mit unbekannter Hardware hatte, sind vorbei. Heute unterstützt das System nahezu alle Geräte auch ungewöhn-
liche und weniger verbreitete. Mit gängigen IDE- und SCSI-Controllern gibt es keine Probleme, ebenso wenig mit den meisten Sound-, Grafik-, oder TV-Karten.

Trotzdem sollten Sie vor einer Installation prüfen, ob Sie es mit einer der immer seltener werdenden Ausnahmen zu tun haben. Ratsam ist das vor allem bei sehr aktueller Ausrüstung, etwa einem PC mit dem allerneuesten SATA- oder Raid-Controller. Eine einfache Methode, vor der Installation Ihre PC-Komponenten auf Kompatibilität zu testen, ist der Start einer Linux-Live-CD vorzugsweise einer, die der Distribution entspricht, die Sie zu installieren beabsichtigen.

Wenn das Live-System alle Festplatten sowie Laufwerke erkennt und dazu noch Grafik in der höchstmöglichen Auflösung sowie Sound liefert, können Sie davon ausgehen, dass auch nach der Installation des Vollsystems alle Geräte richtig eingebunden sind. Gibt es für die Distribution, die Sie verwenden wollen, keine
Live-CD, sollten Sie einen allgemeinen Test mit der aktuellen Knoppix-Distribution vornehmen.

Die Hardware-Erkennung von Knoppix ist nahezu die beste, die derzeit unter Linux verfügbar ist. Sollte die Hardware-Erkennung Ihrer Distribution ein Gerät noch nicht kennen, so liefert Ihnen Knoppix Informationen, die Ihnen bei der Suche nach dem passenden Treiber helfen können.

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