Smartphone-Kauf

Handy-Hardware: Smart durch Leistung

Mittwoch den 16.05.2012 um 10:13 Uhr

von Oskar Greb

Aktuelle Betriebssysteme werden auch bei Smartphones stets an neueste Hardware gekoppelt. Die Spitzengeräte arbeiten mit Dual-Core-Prozessoren, Single-Prozessoren mit mehr als 800 MHz Takt lassen sich von den meisten Apps aber auch nicht aus der Puste bringen. So viel Rechenleistung braucht natürlich nur, wer sein Smartphone als vollwertigen Computer nutzt. Bei langsameren Prozessoren muss man damit rechnen, dass Videos auch mal ruckeln und manche Webseiten sich nur schleppend aufbauen. Zudem braucht man flexiblen Datentransfer, drahtlos insbesondere mit UMTS (mit HSUPA, HSDPA+), EDGE, GPRS, WiFi (WLAN) und Bluetooth, kabelgebunden per USB.
Bei den meisten Smartphones gibt man Texte über das
Display ein; Vieltipper schätzen eine Extra-Tastatur. Zum Glück
gibt‘s auch günstigere Smartphones mit Tastatur, etwa
Xperia-Modelle. Achtung, auf deutsche Tastaturbelegung QWERTZ
achten!
Vergrößern Bei den meisten Smartphones gibt man Texte über das Display ein; Vieltipper schätzen eine Extra-Tastatur. Zum Glück gibt‘s auch günstigere Smartphones mit Tastatur, etwa Xperia-Modelle. Achtung, auf deutsche Tastaturbelegung QWERTZ achten!
© Sony Ericsson

Die Kameras der Flaggschiffe bringen mit bis zu acht Megapixeln Auflösung gute Resultate, darunter gibt es ab der Mittelklasse mit fünf Megapixeln allenfalls bei hellem Tageslicht gute Aufnahmen. Bei den Displays ist vor allem die Bedienung zu beachten: Multitouch bringt deutlich mehr Bedienkomfort. Die so genannte HD-Auflösung liegt bei bis zu 640 x 960 Bildpunkten und lohnt sich besonders für Video und Foto – sie frisst jedoch mächtig Akkuleistung. Damit Mobilität aber auch Spaß macht, sind lange Standby- und Sprechzeit ein wichtiges Kaufkriterium.

Die meisten Smartphones kommen ohne oder mit nur wenigen Hardware-Tasten aus, bedient wird primär mit den Fingern per Touchscreen. Für Vieltipper ist deshalb eine Qwertz-Tastatur mit echten Tasten empfehlenswert. Und schließlich: Manche Billig-Smartphones haben kein GPS; Tracking- oder Ortungs-Apps sind dann außen vor. Letztlich muss sich jeder Kaufinteressent fragen, was er wirklich dringend braucht. Wer nur einen kleinen finanziellen Spielraum hat, muss natürlich Einschränkungen in Kauf nehmen. Daher ein letzter guter Tipp, der gern übersehen wird: Man sollte sein Wunschgerät vor dem Kauf ausprobieren, zumindest einen kurzen Text darauf tippen, und, wenn möglich, ein Telefonat führen, um die Sprachqualität zu testen. Ein guter Fachhändler wird die genaue Prüfung des Handys nicht abschlagen.

Handy-Vergleichsseiten wie Handytarife.de bieten die
Option, Handys gezielt nach Ausstattungsmerkmalen zu
suchen.
Vergrößern Handy-Vergleichsseiten wie Handytarife.de bieten die Option, Handys gezielt nach Ausstattungsmerkmalen zu suchen.

Handy-Infos im Web
Im Web gibt es etliche gute Quellen, die Infos und Tests über Handys und Tarife bieten. Es lohnt sich, mehrere Quellen aufzurufen und die Daten zu vergleichen. Etliche bieten neben Produktvorstellungen auch Handy-Datenbanken oder Handy-Finder an, die nach dem Ankreuzen gewünschter Eigenschaften Geräte auflisten. Fast jede Handy-Seite bietet Foren. Es empfiehlt sich, dort gezielte Fragen zu einem Gerät zu stellen, nach Antworten zu suchen und so Erfahrungen von Nutzern einzuholen.

• Stiftung Warentest nimmt auch Handys unter die Lupe. Über den Produkt-Finder findet man seit 2011 getestete Produkte. Freischaltung: 3 Euro.
Einige der kostenlosen Webangebote sind:
Handytarife.de stellt aktuelle Geräte, Tests und Preise von Smartphones nebst Handy-Tarifen vor.
Areamobile.de präsentiert Produkt-News, einen Handy-Finder und auch Betriebssysteme in Kürze.
Testberichte.de listet unter anderem zu Telefonen (darunter Handys, Services und Zubehör) Ausschnitte aus Testbewertungen von Magazinen.

Mittwoch den 16.05.2012 um 10:13 Uhr

von Oskar Greb

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