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Handyvertrag kündigen bei Telekom, O2, Vodafone und Co.

20.10.2016 | 11:56 Uhr |

Ihr Tarif ist zu teuer, die Konditionen passen nicht mehr oder die Netzabdeckung ist zu schlecht? Dann kündigen Sie am besten Ihrem Mobilfunkanbieter! Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Handyvertrag mit einer Mustervorlage richtig kündigen. In unserem Tarifrechner finden Sie außerdem die besten Angebote für Sie.

Für die Kündigung des laufenden Handyvertrags gibt es vor allem drei Gründe: Schlechte Erfahrung mit dem Kundendienst, andere Anbieter haben bessere Konditionen zu günstigeren Preisen oder Sie wollen ein besseres Angebot von Ihrem Mobilfunkbetreiber. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Handyvertrag richtig kündigen und was Sie beachten müssen.

Musterkündigung für Telekom, O2, Vodafone und Co.

Um Ihnen die Kündigung des Handyvertrags zu erleichtern, können Sie auf Aboalarm Ihre Kündigung schnell und einfach ausfüllen und abschicken . Aboalarm garantiert Ihnen mit der Vorlage die rechtssichere Kündigung.

Im Suchfeld geben Sie zunächst den Anbieternahmen ein und klicken auf "Jetzt kündigen". In einem digitalen Formular einer vorformulierten Kündigung tragen Sie die fehlen persönlichen Daten wie Namen, Anschrift, Handynummer, Kundennummer und Geburtsdatum ein. Zum Schluss fügen Sie der befüllten Vorlage noch Ihre Unterschrift hinzu. Klicken Sie dann auf "Jetzt [Anbieter] kündigen" und folgen Sie den weiteren Schritten. Aboalarm schickt anschließend für Sie die Kündigung an Ihren Anbieter. Und Sie müssen nur noch auf die Bestätigung warten.

Handyvertrag kündigen aus zwei Gründen

Anbieter-Wechsel: Wenn Sie unbedingt Ihren Mobilfunkbetreiber wechseln möchten, weil er zu teuer geworden ist oder die Konditionen veraltet sind, dann ist das Ihr gutes Recht. Prüfen Sie als erstes, welche neuen Tarifoptionen Sie benötigen und wie viel der Vertrag jeden Monat maximal kosten darf . Telefonieren und Surfen Sie viel unterwegs, dann ist eine Allnet-Flat die beste Option. Müssen Sie nur erreichbar sein und surfen kaum, könnte sogar eine günstige Prepaid-Karte ausreichen. Wenn Sie auch noch ein Handy dazu buchen möchten, steigen Sie oft in einen Vertrag über 12 bis 24 Monate ein.

Allnet-Tarife, die ein hohes monatliches Datenvolumen, Telefon- und SMS-Flats sowie hohe Internet-Geschwindigkeiten beinhalten, sind in der Regel am teuersten. Und trotzdem bekommen Sie gerade bei Tochterunternehmen großer Mobilfunkanbieter faire Preise wie unser Handytarif-Rechner zeigt. Deshalb vergleichen Sie unbedingt Tarife mit Ihren Wunschoptionen.

Handy im Vertrag oft teurer: Wollen Sie neben einem neuen Tarif auch gleich ein neues Smartphone, suchen Sie sich zunächst Ihr Traummodell aus. Anschließend vergleichen Sie den freien Straßenpreis in unserem PC-WELT-Preisvergleich mit der Gesamtsumme, die Sie für das Gerät während der Vertragslaufzeit inkl. Einmalzahlung zu Beginn bezahlen müssen. Denn dabei stellt sich oft heraus, dass Sie im Bundle deutlich mehr für Ihr Handy bezahlen, als bei einem Kauf.

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Doch hier muss die eigenen finanziellen Möglichkeiten abgewogen werden: Entweder zahlt man jeden Monat einen "kleinen" Betrag für das Handy, in Summe aber mehr als der übliche Kaufpreis. Oder man kauft das Smartphone via Einmalzahlung.

Kündigen, trotzdem bleiben: Auch wenn Sie eventuell den Anbieter gar nicht wechseln wollen, könnte sich eine Kündigung lohnen. Um Sie als Kunden zu behalten, wird Ihr Anbieter Ihnen mit großer Wahrscheinlichkeit bessere Konditionen bzw. Rabatte anbieten. Sind Sie mit den Bedingungen einverstanden, verlängert sich Ihr Vertrag.

Handyvertrag richtig kündigen

Ihren Vertrag beim Mobilfunkanbieter zu kündigen, ist in den meisten Fällen unkompliziert. Wenn Sie die nachfolgenden Punkte beachten.

Kündigungsfrist: Wie bei allen Verträgen, gilt es auch beim Handyvertrag die Kündigungsfrist einzuhalten. Üblich sind 3 Monate zum Vertragslaufzeitende bei einem 24-Monatsvertrag. Spätestens 3 Monate vor Ablauf der 2 Jahre, muss Ihre Kündigung beim Provider eingegangen sein, sonst verlängert sich Ihr Vertrag in der Regel um weitere 12 oder 24 Monate.

Schicken Sie Ihre Kündigung rechtzeitig ab. Es gilt meistens nicht der Tag, an dem Sie die Kündigung abschicken, sondern der Tag, an dem sie dem Anbieter vorliegt.

Sterbefall: Im Normalfall können Sie erst zum Vertragslaufzeitende kündigen. Es gibt aber Ausnahmen wie den Todesfall. Hier kann in der Regel sofort gekündigt werden, die Stilllegung erfolgt üblicherweise schon nach wenigen Tagen. Es reicht, eine Kopie der Sterbeurkunde anzufügen. Weitere Ausnahmen oder Sonderregelungen erfragen Sie bei Ihrem jeweiligen Anbieter.

Mitteilung der Kündigung: Die Kündigung des Handyvertrags kann je nach Anbieter per Telefon, Email, Fax oder klassisch per Post erfolgen. Auch im Kundenbereich von Base, O2 oder 1&1 können Sie Ihren Vertrag kündigen. Wobei wir Ihnen empfehlen, das Kündigungsschreiben schriftlich an Ihren Provider zu schicken. Im Zweifelsfall haben Sie so einen Nachweis Schwarz auf Weiß. Schicken Sie Ihr Schreiben per Post, dann am besten als Einschreiben.

Bei 1&1 beispielsweise können Sie Ihre Kündigung auch im Kundenbereich durchführen, müssen dann aber noch zum Telefon greifen und einem 1&1-Mitarbeiter die Kündigung bestätigen. Er wird versuchen, Sie als Kunden zu halten - bleiben Sie standhaft, wenn Sie unbedingt kündigen möchten.

Rufnummer mitnehmen: Beim Anbieter-Wechsel können Sie Ihre bestehende Handynummer zum neuen Provider mitnehmen (MNP Mobile Number Portability). Der Mobilfunkanbieter ist gesetzlich zu verpflichtet, Ihre Rufnummer jederzeit auch ohne Beendigung der laufenden Vertrags zu übertragen. Haben Sie Ihren Handyvertrag bereits gekündigt, können Sie noch bis zu 30 Tage danach die Portierung zum neuen Anbieter beauftragen. Dazu reicht eine schriftliche Erklärung.

Bei der Rufnummermitnahme fallen Gebühren von maximal 30,72 Euro an. Die meisten Anbieter gewähren allerdings eine Gutschrift von bis zu 25 Euro, wenn Sie Ihre Handynummer portieren. Sie deckt ganz oder zum größten Teil die Portierungskosten.

Um die Rufnummer zu übertragen, müssen die Kundendaten beim alten und neuen Anbieter übereinstimmen. Abgefragt werden Telefonnummer, Name und Ihr Geburtsdatum.

Verlangen Sie im Kündigungsschreiben eine schriftliche Bestätigung der Kündigung mit Zeitpunkt des Beendigungszeitpunkts.
Vergrößern Verlangen Sie im Kündigungsschreiben eine schriftliche Bestätigung der Kündigung mit Zeitpunkt des Beendigungszeitpunkts.

Inhalt der Kündigung

Die Kündigung Ihres Handyvertrags muss alle wichtigen Daten enthalten. Dazu gehören Name und Anschrift, Rufnummer und gegebenenfalls Kundennummer sowie der Zeitpunkt, zu dem Sie den Vertrag beenden möchten - üblicherweise ist er das Vertragslaufzeitende. Zudem fordern Sie eine schriftliche Bestätigung Ihrer Kündigung inklusive Datum des Vertragsendes ein. Diese kommt je nach Anbieter nicht zwingend per Post, teilweise nur per SMS oder Email.

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