Mit der Fußball-EM wird Handy-TV eine neue Bedeutung bekommen. Grundsätzlich unterscheidet man bei Handy-TV zwischen zwei Übertragungsarten: über Mobilfunknetze (UMTS, HSDPA) und über Broadcast-Netze wie DMB (Digital Multimedia Broadcasting) oder DVB-H. UMTS und HSDPA sind bei allen großen Mobilfunkanbietern erhältlich. Auch DMB ist bereits realisiert: So bietet das Unternehmen MFD unter
www.watcha.de fünf TV-Sender - ARD, ZDF, N24, MTV und ProSiebenSat.1 Mobile - sowie das digitale Radioprogramm von bigFM2See an. Da DMB jedoch ein freies Frequenzband des digitalen Radios DAB nutzt, ist die Bandbreite begrenzt und bietet nur Platz für sechs Programme. Der für DVB-H ausgewählte Sendenetzbetreiber T-Systems will allerdings das kommerzielle Netz für bis zu 20 Sender ausbauen.
IP-TV: Die Zukunft ist kostenlos
Fernsehen übers Internet (IP-TV) ist der neue Trend - zumindest sagen dies Medienforscher. Bisher gibt's vor allem zwei Arten von IP-TV: Entweder kommen die TV-Programme über eine Set-Top-Box ins Wohnzimmer, die der Nutzer in Verbindung mit einem Provider-Angebot wie Alice Home TV von Hansenet, Arcor-IPTV oder den Entertain-Paketen von T-Home bekommt. Das "Fernseh-Feeling" ist hier wie beim herkömmlichen TV, alle Programme sind live.
Als zweite Möglichkeit stammen die Inhalte von Spartensendern, die ihr Programm im Internet zum Streamen anbieten. Um sich die Sendungen anzusehen, benötigen Sie jedoch einen PC mit Software-Player. Außerdem haben die Streams den Nachteil, dass sie nicht live sind.
Einen neuen Weg, der durchaus zukunftsträchtig ist, gehen Websites wie
Zattoo und
Joost. Sie senden das Programm diverser Fernsehkanäle und Filmstudios legal und kostenlos übers Internet, da sie mit ihnen Verträge haben. So kommen etwa Live-Sendungen bei Zattoo 20 Sekunden zeitversetzt und lassen sich nicht aufzeichnen. Joost hat sich dagegen auf Themenkanäle spezialisiert und bündelt darin die Programminhalte seiner Vertragspartner. Beide Seiten sind werbefinanziert und setzen zudem zwingend eine spezielle Software voraus.
Es gibt jedoch auch Fernsehkanäle, die ihr Programm selbst im Internet anbieten. Da die Anzahl jedoch nicht gerade überschaubar ist, empfehlen wir einen Besuch bei Plattformen wie
eipi.tv,
tvbookmark.de oder
onlineglotze.de. Hier finden Sie eine Auflistung diverser Internet-Fernsehsender.
Green IT: 80plus und grüner PC
Green IT, also der Einsatz von umweltfreundlicher Technik, hat seinen Schwerpunkt auf einem geringen Stromverbrauch. Gerade in Rechenzentren sehen Unternehmen ein enormes Einsparpotenzial. Und: Verbraucht ein PC weniger Energie, produziert er weniger Wärme. Ein weiterer wichtiger Punkt sind Materialien, die nicht zum Sondermüll müssen. Die Altgeräte-Entsorgung wird dadurch auch einfacher.
Einen großen Schritt in Richtung Green IT gehen "80plus"-Produkte. Das Label dürfen nur Netzteile mit einem Wirkungsgrad von über 80 Prozent tragen.
Fujitsu-Siemens hat sich auf stromsparende PCs verlegt, die komplett recycelbar sind. Die darin verbauten Mainboards sind ohne Blei gefertigt, der Halogen-, Chlor- und Bromanteil wurde stark gesenkt. Ein Beispiel eines "Green-PCs" ist der Scaleo Li 2405.
Vernetztes Heim: Windows Media Server
Mit Windows Home Server hat Microsoft vor gut einem Jahr ein Betriebssystem auf Basis von Windows Server 2003 vorgestellt. Vor allem der unkomplizierte Austausch von Dateien im Netzwerk und - da die dazugehörigen PCs zwei Festplatten besitzen müssen - die schnelle Datensicherung sollen die Vorzüge des Programms sein. Als Systemvoraussetzungen für PCs nennt der Hersteller eine Gigahertz-CPU, 512 MB Arbeitsspeicher, 65 GB Plattenplatz und eine Netzwerkkarte, die 100 MBit/s überträgt. AMD hat mit AMD Live Media Home Server eine Plattform definiert, die auf Windows Home Server aufbaut und die die hauseigenen 64-Bit-Prozessoren vorsieht. HP nutzt die Plattform im Mediasmart Server. Fujitsu-Siemens stellt im Scaleo Home Server dem Microsoft-Betriebssystem eine Intel-CPU zur Seite. 2008 kommen dann mehrere Heimserver auf den Markt, etwa von Gateway, La Cie, Medion und Wortmann.
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