Handy & Navi

Günstiger im Ausland telefonieren - so geht's

Mittwoch den 14.09.2011 um 11:03 Uhr

von Oskar Greb

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Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Aber Achtung: Das kann richtig teuer werden, wenn Sie dazu im Ausland Ihr Handy benutzen. PC-WELT zeigt, wie Sie im Urlaub günstiger telefonieren.
Faszinierende Mobilfunktechnik: Schon während der Fahrt ins Urlaubsland loggen sich Handys fast immer automatisch ins jeweils nächste Funknetz ein, so dass man theoretisch stets erreichbar ist oder andere erreichen kann. Allerdings ist dieser Service mit nur schwer kalkulierbaren Kosten verbunden, denn die Netzbetreiber schlagen dabei kräftig Roaming-Gebühren auf – selbst wenn die Verbindung zum eigenen internationalen Tochterunternehmen geht.



Seit Jahren schon bemüht sich die EU, den Gebühren-Nepp innerhalb ihrer Grenzen einzudämmen. Die neue „EU-Roaming-Verordnung“ wurde im Amtsblatt der Europäischen Union am 29. Juni 2007 veröffentlicht und trat am 30. Juni 2007 in allen EU-Mitgliedstaaten in Kraft. Damit wurde die schlimmste Abzocke abgestellt, denn seitdem gibt es EU-weit Obergrenzen für Roaming-Gebühren. Damals wurden die Höchstpreise auf knapp 59 Cent pro Minute ins und aus dem Ausland gedeckelt – was schon eine deutliche Vergünstigung war. Jedes Jahr werden sie etwas mehr zugunsten der Verbraucher gesenkt. Gerade rechtzeitig zur Urlaubssaison 2011 reduzierte die EU erneut die Gebühren.

Mittwoch den 14.09.2011 um 11:03 Uhr

von Oskar Greb

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (16)
  • goemichel 23:37 | 16.09.2011

    Ja, ok. Eine plausible Adresse muss man angeben.
    Ich mach das grundsäzlich online. Zurzeit dreimal Fonic, einmal Bildmobil.
    Herr x aus y.
    Aber einen Perso hab ich wirklich noch nie gebraucht. Und bis jetzt hat auch kein Anbieter meine wahre Identität. Von daher sind auch in D PP-Karten "anonym" freizuschalten...

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  • zwilling 18:54 | 16.09.2011

    Zitat: goemichel
    ... Rein in den Super-/Drogeriemarkt, Karte (Starter-Paket) geschnappt, bezahlt, ins Handy damit, aktiviert - ferdsch...
    Komisch, ich musste ein sogenanntes "Freischaltungsformular" ausfüllen. Dort habe ich zunächst meine richtige Adresse angegeben. Als nach 48 Stunden immer noch nicht freigeschaltet war, habe ich die Hotline angerufen und erfahren, dass ich mit dieser Adresse keine Freischaltung bekommen kann. Daraufhin habe ich im nächsten Laden eine plausible deutsche Adresse angegeben und problemlos die Freischaltung bekommen. Interessiert es deinen Handyanbieter nicht, wo du wohnst? Welcher ist das?

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  • magiceye04 18:35 | 16.09.2011

    Ich hab meine allesamt brav bei Vodafone gekauft und die wollten immer den Perso sehen.
    Inzwischen sind es so viele, daß ich den Überblick verloren habe.
    Ist aber auch äußerst praktisch: wenn mir Jemand auf Grund von Verbindungsdaten eine Straftat nachweisen will, dann war ich gleichzeitig an mehreren verschiedenen Standorten.

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  • goemichel 07:59 | 16.09.2011

    Wo kauft ihr denn eure PP-Karten??

    Ich hab das noch nie machen müssen...

    Rein in den Super-/Drogeriemarkt, Karte (Starter-Paket) geschnappt, bezahlt, ins Handy damit, aktiviert - ferdsch...

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  • zwilling 06:05 | 16.09.2011

    Zitat: magiceye04
    ... Wenn ich bedenke, daß man in D. ja auch erstmal seinen Perso zücken muß, bekommt man hier als Ausländer womöglich auch Probleme ala "die Postleitzahl wird nicht akzeptiert" oder "ihr Land ist nicht im System".
    Stimmt! Um in D eine Prepaidkarte zu bekommen, musste ich eine gültige deutsche Adresse erfinden! Zum Glück hat man mir die Adresse ohne die Kontrolle meines Ausweises abgenommen.

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