Ratgeber Sicherheit
Handhabung des virtuellen PCs
Mit dem neuen virtuellen PC surfen Sie genauso wie mit Ihrem echten PC: Starten Sie den virtuellen Rechner, klicken Sie dann einmal mit der Maus in das Fenster des VPCs, um Maus- und Tastatureingaben dort zu haben. Nun bedienen Sie den VPC wie einen normalen PC. Tastatur und Maus befreien Sie über die Tastenkombination [Strg]-[Alt]. Zum Surfen nutzen Sie etwa Firefox, der in der Linux-Version nahezu identisch mit der Windows-Version ist.
Wenn Sie im VPC Windows nutzen, sollten Sie auch dort eine Antiviren-Software installieren. Denn ein infizierter VPC wird bald versuchen, andere Rechner anzustecken. Wollen Sie das Surfen beenden und den VPC schließen, dann wählen Sie in VM-Ware Player „File, Exit“ oder klicken auf das Schließen-Kreuz des VM-Ware-Players-Fensters. Damit wird der VPC in einen Ruhezustand versetzt. Der Vorteil dabei: Beim nächsten Starten ist der VPC sehr schnell wieder einsatzbereit.
Wenn Sie der Meinung sind, der VPC sei versudelt, müssen Sie nur die VMDK-Datei aus Schritt 3 zurückkopieren, und Sie haben den Ausgangszustand wiederhergestellt. Haben Sie an der Konfiguration des VPCs – also an der virtuellen Hardware – nichts geändert, müssen Sie die VMX-Datei nicht zurückkopieren.
Sie haben im VPC eine Datei heruntergeladen und wollen diese auch auf Ihrem echten PC nutzen? Hier haben Sie mehrere Möglichkeiten, Daten auszutauschen. Achtung: Sie heben dabei die Grenze zwischen virtuellem PC und echtem Rechner auf. Deshalb sollten Sie hier vorsichtig vorgehen.
USB-Stick oder -Platte: Am einfachsten tauschen Sie Dateien zwischen VPC und PC mit einem USB-Stick, den Sie wie gewohnt an den PC stecken. In VM-Ware Player wählen Sie „VM, Removable Devices, <Ihr USB-Stick>, Connect“, um ihn mit dem VPC zu verbinden. Über den gleichen Weg deaktivieren Sie die Verbindung wieder, und der Stick taucht dann erneut im echten PC auf. Prüfen Sie jede Datei, die Sie zwischen den PCs hin- und herschaufeln, mit einem Virenscanner. Das Risiko ist groß, dass sich ein Wurm automatisch über den Stick verbreitet. Werfen Sie deshalb beim Austausch einen Blick auf sein Stammverzeichnis. Verdächtig ist, wenn dort eine neue Autorun.inf auftaucht.
Verzeichnisse teilen: VM-Ware Player bietet auch die Funktion „Shared Folders“, über die Sie einen Order auf dem echten PC für die virtuelle Maschine freigeben können. Aus Sicherheitsgründen ist eine solche generelle Freigabe aber bedenklich. Wer es trotzdem wagen will: Sie aktivieren den Shared Folder über VM-Ware Player, indem Sie dort „VM, Settings, Options, Shared Folder“ wählen. Dort muss „Always enable“ aktiviert sein, und über „Add“ müssen Sie einen Ordner auf Ihrem echten PC auswählen.
Festplatte einhängen: Dieser Weg ist zwar etwas umständlich, aber recht sicher. Sie können die virtuelle Festplatte im Windows-Explorer des echten Systems einhängen und dann beliebige Daten austauschen. Dafür gehen Sie in VM-Ware Player auf „VM, Settings, Hardware, Hard Disk“. Über „Utilities“ lässt sich der virtuellen Platte nun ein Laufwerksbuchstabe des echten PCs zuweisen.


