In den Wochen vor der Veröffentlichung von Bungies heiß ersehntem Spinoff "Halo 3: ODST" machte sich ein gefährlicher Trend im Netz breit, der um die Frage rangierte: "Ist Halo 3: ODST tatsächlich seine 60 Euro wert?" Denn insgeheim wurde "ODST" eher als Erweiterung als ein eigenständiges Spiel gehandelt und dementsprechend fielen viele Bewertungen aus: "60 Euro für ein Erweiterungs-Pack? Halo : ODST enttäuscht", und "Das schlechteste Halo seit langem" heißt es in der Presse.
Okay, also das Game wurde von Anfang an als Erweiterung verstanden. Aber das heißt noch lange nicht, dass es lediglich ein billiger Abklatsch ist, der lediglich als Vollpreis-Spiel über die Ladentheke wandert. Das zeigt sich unter anderem schon an den aufpolierten und zahlreichen CGI-Zwischensequenzen und dem extrem unterhaltsamen Mehrspielermodus "Firefight". Damit allein kommt "ODST" mit genügend Umfang daher, die die 60 Euro Investition lohnend machen. Und ganz ehrlich: in Sachen Neuerungen und Innovationen schlägt es mühelos die komplette Riege an jährlich erscheinenden EA-Sports-Titeln.
(GamePro.com)
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