Die meisten Anwender halten das Internet für gefährlich. Die zahlreichen Meldungen einer Firewall scheinen das zu bestätigen. Ständig meldet die Sicherheits-Software, dass jemand versucht, auf Ihren PC zuzugreifen. Doch wie groß ist das Risiko eines Angriffs für Privatanwender wirklich?
Gefahr: Angriffe aus dem Web
Die Gefahr wird meist überschätzt. Trotzdem müssen Sie sich für den Fall der Fälle schützen. Hier erfahren Sie, welche Risiken es gibt und was Sie dagegen tun können.
Zugriffsversuche: Die Masse der Meldungen einer Firewall zeigt harmlose Zugriffsversuche auf Ihren PC. Mit Port-Scannern durchsuchen etwa so genannte Script-Kids das Internet nach Rechnern mit offenen Ports. Das sind PCs, auf denen Dienste laufen - etwa Webserver -, die sich angreifen lassen. Ein Port-Scan ist also nur eine erste Sondierung vor einem möglichen Angriff. Wenn Sie keine Internet-Dienste auf Ihrem PC laufen lassen, müssen Sie sich kaum Sorgen machen. Außerdem blockt eine Firewall die Scans ab. Etwas gefährlicher sind Zugriffsversuche von Scan-Tools, die gleichzeitig nach Sicherheitslücken fahnden - beispielsweise nach freigegebenen Verzeichnissen. Aber auch das blockt eine Firewall ab.
Angriffe: Typische Internet-Angriffe wie DoS-Attacken (Denial of Service), die einen Rechner lahmlegen, und Mailbomben, die ein Postfach blockieren sollen, sind bei PCs von Privatanwendern extrem selten. Sie müssen schon einen persönlichen Feind haben, der es darauf anlegt, Ihren Rechner außer Gefecht zu setzen.
Internet-Fallen: Gefährlich wird es beim Surfen. Wenn Sie auf manipulierte Web-Seiten geraten, können Sie sich dort beispielsweise Dialer, Viren und Trojaner einfangen. Dazu nutzen die manipulierten Seiten Sicherheitslücken in Ihrem Internet-Browser. Informationen und Abwehrstrategien finden Sie im Abschnitt "Lücken im System".
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