Gutes Web-Design

Mittwoch, 14.01.2004 | 10:19 von Markus Pilzweger
Ob eine Website optisch gelungen ist oder nicht, ist nicht nur eine Frage des Geschmacks. Lesen Sie, welche Grundregeln Sie beachten sollten, damit Ihre Site glänzend dasteht.

Ein gutes Design, wissen Fachleute, lebt vor allem von der Beschränkung: Wenige, aber dafür gezielt eingesetzte Elemente wie Schriften, Bilder und Grafiken sorgen dafür, dass das Design aufgeräumt statt überladen wirkt. Und dafür, dass es funktioniert, weil der Betrachter nicht durch Spielereien um ihrer selbst willen vom Inhalt abgelenkt wird.

Diese allererste Regel jedes funktionalen Designs ist das Grundgesetz des Internet- Designs. Hier ist streng genommen die absolute Beschränkung auf das Minimum einziges Maß der Dinge. Nur so funktioniert es, dass der Surfer eine Seite so sieht, wie sie aussehen soll.

Ein Auszug aus der Liste der Widrigkeiten: Der Internet Explorer stellt Seiten anders dar als seine Konkurrenten Netscape oder Opera. Umgekehrt gilt das natürlich genauso. Grundsätzlich zeigt ein Browser nur das, was auf seinem Gastgeberrechner auch vorhanden ist. Das gilt zunächst für Schriften. Die Fonts, die auf Ihrem PC wunderbar aussehen, sind auf anderen Web-Rechnern oft schlicht nicht vorhanden. Dort sehen die Seiten dann ganz anders aus.

Es gilt weiter für Bilder, mit denen sich prinzipiell das komplette Aussehen festlegen lässt. Allerdings ist das nicht ratsam, weil Bilder aufgrund ihrer Größe das Laden einer Web-Seite stark bremsen können. Es gilt nicht zuletzt für die Größe des Browser- Fensters: Sie können zwar im Design eine optimale Größe festlegen, Einfluss auf die Größe, in der ein Betrachter diese Seite anschaut, haben Sie jedoch nicht. Das ist die Ausgangsbasis. Daran gemessen, ist es durchaus erstaunlich, dass viele Web-Seiten tatsächlich gut aussehen. Das ist die Kunst, deren Grundlagen wir Ihnen in diesem Beitrag vermitteln möchten.

Mittwoch, 14.01.2004 | 10:19 von Markus Pilzweger
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