Gruseligen Ego-Shooter angespielt

Metro 2033

Donnerstag den 01.04.2010 um 10:53 Uhr

von Benjamin Schischka

© 2014
Metro-Schächte, Mutanten & Pilzwodka sind die Zutaten für den düsteren Ego-Shooter Metro 2033. In den dunklen Tunnels haben wir zur Kalaschnikow gegriffen.
Ein schweres Maschinengewehr und ein rostiger Flammenwerfer sind auf den schwarzen U-Bahn-Schacht vor dem 20jährigen Artjom gerichtet. Der spärlich beleuchtete Wachposten ist die Lebensversicherung der besiedelten Metro-Station hinter Artjom. Züge fahren schon seit Jahren nicht mehr unter der atomar verseuchten Oberfläche des postapokalyptischen Moskaus.

Als die Bomben fielen, konnte sich nur ein Bruchteil der Moskauer Bevölkerung in die vermeintlich sicheren Schächte der Metro retten. Dort haben sie sich notdürftig eingerichtet, züchten Schweine und brauen Wodka aus Pilzen - aber außerhalb der Metro-Stationen wimmelt es nur so vor gewissenlosen Banditen und 2-Meter-Mutanten mit scharfen Klauen. Als eine neue Mutantenrasse - von allen "die Schwarzen" genannt - die Heimatstation von Artjom bedroht, macht sich dieser auf den gefährlichen Weg zum Stationsbund der Polis, eine unterirdische Enklave der Zivilisation. Dort, verspricht man ihm, gibt es Hilfe.

In bester Ego-Shooter-Manier kämpfen Sie sich Ihren Weg durch halbverfallene U-Bahn-Schächte, verlassene Stationen und wagen auch den ein oder anderen Abstecher an die zerbombte Oberfläche. Gegen das Metro-Bestiarium setzt sich Artjom mit Messer, selbstgebastelten Bleipusten und Vorkriegsknarren wie der Kalaschnikow zur Wehr.

Donnerstag den 01.04.2010 um 10:53 Uhr

von Benjamin Schischka

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