21.07.2008, 10:01

Peter-Uwe Lechner

Grundschutz Windows

Sicherheit mit Bordmitteln

Nur ein regelmäßig aktualisiertes Windows-System trotzt den Gefahren aus dem Internet. Zusätzlich sollten Sie mit Benutzerkonten, Rechten und sicheren Passwörtern arbeiten.

Eine Security-Suite mit Virenscanner, Firewall und Spyware-Cleaner ist kein Allheilmittel. Sicherheit verlangt zusätzlich eine hohe Disziplin vom Anwender: So sollten Sie nicht nur das Windows-System regelmäßig aktualisieren und warten. Wechseln Sie unbedingt auch regelmäßig Ihre Passwörter, arbeiten Sie mit eingeschränkten Benutzerkonten, und schützen Sie vertrauliche Daten. Unsere Tipps helfen Ihnen dabei.
1. Updates einspielen
Regelmäßig veröffentlicht Microsoft neue Treiber, Systemerweiterungen, Bugfixes und Security-Patches, die Sie bequem per Windows-Update aus dem Internet nachladen. Für die Update-Einstellungen klicken Sie unter XP in der Systemsteuerung auf "Automatische Updates" (Vista: "Sicherheit, Windows Update"). Wer es besonders einfach haben und sich nicht um die Aktualisierungen kümmern möchte, wählt die Option "Automatisch". Etwas mehr Kontrolle erlaubt Ihnen die Auswahl "Updates herunterladen, aber Installationszeitpunkt manuell festlegen". Dann können Sie die Updates kontrollieren und beispielsweise während Ihrer Arbeitspausen ausführen.
Installierte Anwendungen: Auch Ihre Software sollte stets auf dem aktuellen Stand sein. Doch wie erfahren Sie, ob beispielsweise neue Versionen von Quicktime, Firefox oder Flash existieren, in denen Sicherheitslücken gestopft wurden? Die Lösung heißt Secunia Personal Software Inspector. Das Gratis-Tool kennt weit über 4000 Programme und schlägt Alarm, sobald eine neue, sicherere Version einer Software vorliegt.
2. Benutzerrechte einschränken
Für bestimmte Aufgaben wie das Surfen im Web oder für bestimmte Nutzer, etwa Ihre Kinder, empfiehlt es sich, ein eigenes Benutzerkonto mit eingeschränkten Rechten anzulegen. Windows verwaltet diesen Typus als Benutzer, im Gegensatz zum Administrator mit uneingeschränkten Rechten. Der Benutzer darf zwar je nach Konfiguration auch Programme installieren, diese gelten aber nur für das eigene Profil. Zudem dürfen Windows-Benutzer keine Änderungen an Systemdateien oder der Registrierungsdatenbank vornehmen, die auch andere Anwender betreffen. ?Diese Restriktionen haben einen positiven Nebeneffekt, da sie den Wirkungskreis von Malware erheblich einschränken.
So geht’s: Ein entsprechendes Konto legen Sie über "Systemsteuerung, Benutzerkonten" an. Über "Start, Ausführen, gp-edit.msc /a" können Sie in den Gruppenrichtlinien die Beschränkungen unter "Windows-Einstellungen, Sicherheitseinstellungen, Lokale Richtlinien, Zuweisen von Benutzerrechten" verfeinern. Entfernen Sie einfach die dort aufgeführten Berechtigungen für den jeweiligen Benutzer.
Tipp: Manche Anwendungen fordern ein Admin-Konto. In diesem Fall sollten Sie wenigstens den Browser mit eingeschränkten Rechten starten. Das geht mit dem englischsprachigen Gratis-Tool Sandboxie.
3. Laufende Prozesse überwachen

Der Windows-Taskmanager listet alle aktiven Prozesse auf – auch solche, die das System standardmäßig versteckt hat. Um zu prüfen, welche Tasks Verbindung zur Außenwelt aufnehmen, blenden Sie über "Ansicht, Spalten auswählen, PID" die Prozess-ID jedes Tasks ein. Dann öffnen Sie über "Start, Ausführen, cmd" eine Kommandozeile und geben den Befehl "netstat -o" ein. Nun werden alle Netzwerk- und Internet-Verbindungen samt der PID und der IP-Adresse des verbundenen Servers oder Clients gelistet. Über den Abgleich der PIDs erfahren Sie, ob etwa aktive Spyware im System steckt.
Lokale Tasks: Was lokal laufende Tasks bewirken, die aktuell keine Verbindung ins Internet haben, kann diese Methode nicht aufdecken. Hier hilft der Process Explorer weiter. Das englischsprachige Gratis-Tool nennt die von jedem Task und jeder aktiven Datei vorgenommenen Zugriffe auf die Registry sowie auf andere Dateien, Ordner und Dienste, Ports, Windows-Komponenten und Threads.
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Vorherige Seite
Seite 1 von 2
Diskutieren Sie mit anderen Lesern über dieses Thema:
PC-WELT-Experten lösen Ihr PC-Problem
Immer informiert mit dem PC-WELT Newsletter
Best-of PC-WELT   PC-WELT Apps
PC-WELT Business-IT   PC-WELT Community
3x PC-WELT testen!
Ja, ich teste 3x die PC-WELT mit DVD für nur 11,90 € (19,- Sfr). Den 4 GB USB-Stick erhalte ich gratis dazu.
PC-WELT 3 / 2012
Anrede:
Vorname:
Nachname:
Straße/Nr:
PLZ/Ort:
Land:
E-Mail:
Nur wenn ich innerhalb von 2 Wochen nach Erhalt der 3. Ausgabe nichts von mir hören lasse, möchte ich die PC-WELT mit DVD zum gleichen Preis weiterbeziehen (D: 55,80 €/Jahr, EU: 64,80 €/Jahr, CH: 103,70 Sfr/Jahr). Nach dem Testzeitraum ist der Bezug jederzeit kündbar.
Ich bin damit einverstanden, dass die IDG Magazine Media GmbH und ihre Partner mich per E-Mail über interessante Vorteilsangebote informieren.
- Anzeige -
Angebote für PC-WELT-Leser

PC-WELT Verleihshop
Keine Abogebühren oder unnötige Vertragsbindungen. DVDs und Spiele bequem von zu Hause aus leihen.

Tarifrechner
Der PC-WELT Preisvergleich für Strom, Gas und DSL. Hier können Sie Tarife vergleichen und bequem viel Geld sparen.

PC-WELT Preisvergleich
In unserem großen Preisvergleich finden Sie die günstigsten Preise und alle redaktionellen Tests auf einen Blick.

- Anzeige -
Marktplatz
DELL

Dell Vostro 3550 Business Notebook
Komfort eines erweiterten Arbeitsbereichs, ohne mobile Anforderungen zu beeinträchtigen.

Congstar

congstar Full Flat nur noch 39,99€
Endlos in alle dt. Netze telefonieren, beste D-Netz-Qualität.

HP E-Coupon

HP E-Coupon
HP Store Schnäppchen - Rabattgutscheine. E-Coupon Code Einlösen und sparen.

Congstar

Der günstige Tarif für Vielsurfer
congstar Smart 100. Surfen und telefonieren im besten D-Netz.

76262
Content Management by InterRed