Um die Dauer der Datenübertragung beim Hochladen der Bilder in Grenzen zu halten, kann es bei großen Dateien angebracht sein, die Auflösung vor dem Upload zu reduzieren. Das Herunterrechnen und Konvertieren der Daten ist vor allem dann empfehlenswert, wenn die Fotos nach einer Bearbeitung als TIF-Datei vorliegen. Im RAW-Modus geschossene Fotos akzeptieren Fotodienste in der Regel ebenso wenig wie Bilddateien im Photoshop-PSD-Format – auch sie müssen Sie konvertieren. Ideal geeignet ist
Xnview 1.90. Das Tool ist für die private Nutzung kostenlos, geht sparsam mit den Ressourcen des Rechners um und bietet viele interessante Funktionen.
Achtung: Arbeiten Sie ausschließlich mit Kopien der Fotodateien. Keinesfalls sollten Sie die Auflösung oder Komprimierung der Original-Aufnahmen verändern. Schließlich kann es vorkommen, dass Sie die Fotos zu einem späteren Zeitpunkt ein weiteres Mal – in einem größeren Bildformat – ausgeben lassen möchten.
So wählen Sie das optimale Papierformat aus
Bei der Wahl der Abzugsgröße spielen die Kosten natürlich eine große Rolle. Während Sie etwa für das Standardformat 10 x 15 Zentimeter durchschnittlich nur rund 0,10 Euro ausgeben müssen, kosten in den Formaten 20 x 30 oder 30 x 45 Zentimeter ausgegebene Digitalfotos richtig viel Geld. Möchten Sie beispielsweise allen Besuchern einer Geburtstagsfeier ein Erinnerungsfoto zukommen lassen, empfehlen sich die günstigen Standardformate 9 x 13 und 10 x 15 Zentimeter. Will sich hingegen ein Hochzeitspaar bei seinen Gästen bedanken, kann es auch eine Nummer größer sein, etwa 13 x 18 Zentimeter. Größere Formate, die übrigens bei allen Anbietern in die Rubrik Poster fallen, eignen sich hingegen nur für besonders gelungene Aufnahmen oder Geschenke mit einer persönlichen Note. Apropos Geschenke: Die Entwicklungsdienste drucken Fotos nicht nur auf Papier. Auch T-Shirts, Bierkrüge und
Puzzles lassen sich mit Aufnahmen bedrucken.
Tipp: Viele Hersteller räumen dem Kunden ab einer gewissen Bestellmenge Rabatt ein. Bevor Sie Fotos in einer größeren Auflage ordern, sollten Sie die auf der Website des Anbieters veröffentlichte Preisliste checken. Nicht schaden kann es, dem Anbieter eine Mail zu senden und nach einem Mengenrabatt zu fragen.
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