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Gratis: Videoschnitt mit Movie Maker 2.1

28.12.2005 | 10:56 Uhr |

Mit einem Win-XP-System haben Sie alles, was Sie zum Schneiden, Vertonen und Veredeln Ihrer Weihnachtsvideos brauchen. Lesen Sie, wie's geht.

Movie Maker bietet alle grundlegenden Funktionen, die ein Schnittprogramm beherrschen muss. Beispielsweise nimmt es Videos von analogen beziehungsweise digitalen Quellen auf und hinterlegt sie mit Musik. Außerdem bietet es die verschiedensten Effekte und Übergänge. Letztere lassen sich allerdings nicht bearbeiten und anpassen. Über den Texteditor können Sie Titel eingeben, formatieren und auf Wunsch sogar animieren.

Deutlich eingeschränkt ist der Filmer jedoch beim Export: Die Wahl muss zwischen WMV und DV-AVI fallen. MPEG-Filme lassen sich nur dann generieren, wenn sich auf Ihrem PC ein entsprechender Encoder eines Drittanbieters befindet. Außerdem brennt Movie Maker die Videos ausschließlich auf Daten-CD. Zum Erstellen von Video-DVDs samt Menü benötigen Sie ein separates Tool, etwa Nero 7 Premium für rund 50 Euro.

Wer die Filme nicht mit Movie Maker aufzeichnen, sondern importieren möchte, stößt ebenfalls schnell an die Grenzen dieses kostenlosen Programms. Movie Maker unterstützt zwar WMV, von MPEG-Dateien liest es aber nur die Audiospur ein, die Videospur fehlt. Zum Importieren des kompletten MPEG-Video-Streams benötigen Sie also ebenfalls ein Fremdprodukt (MPEG-Decoder).
Trotzdem: Für Einsteiger ist Movie Maker eine tolle, kostenlose Möglichkeit, erste Erfahrungen zu sammeln.

In diesem Workshop erklären wir Ihnen nun Schritt für Schritt, wie Sie mit Movie Maker 2.1 Filme auf Festplatte überspielen, schneiden, optimieren und exportieren.

Hinweis: Windows Movie Maker 2.1 läuft unter Win XP Home Edition mit SP2, Win XP Professional und Win XP Professional X64-Edition.

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