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So erstellen Sie HDR-Bilder selbst

05.03.2010 | 12:45 Uhr

Erstaunlich flink lassen sich mit dem kostenlosen Tool Picturenaut HDR-Fotos erzeugen. Einfach mehrere unterschiedlich belichtete Fotos ins Tool-Fenster laden und mittels Regler die Wirkung des HDR-Effekts einstellen.

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Die kostenlose Software Picturenaut macht aus JPEG- und TIFF-Dateien HDR-Bilder (High Dynamic Range). Auch mit RAW- und DNG-Dateien versteht sich das Tool. Heraus kommen Bilder, die Helligkeitsabstufungen im Vergleich zu den Einzelfotos originalgetreuer oder gar verstärkt wiedergeben. So ergibt sich ein exakteres Bild der Wirklichkeit, das nahe an die Natur herankommt – oder ein surreales Kunstwerk, wenn Sie es wünschen.

Pseudo-HDR gegen echtes HDR
Ein echtes HDR-Bild ist ein Foto, das aus mehreren überlagerten Aufnahmen einer Belichtungsreihe zusammengefügt wurde. Hierfür fotografieren Sie mit unterschiedlichen Belichtungszeiten, so dass in jeder Aufnahme ein Motivbereich optimal belichtet ist. Viele Kameras bieten dafür eine Belichtungsreihenfunktion. Diese Einzelbilder laden Sie in Picturenaut.

Haben Sie im RAW-Format geknipst, können Sie alternativ zu unterschiedlich belichteten Fotos aus der RAW-Aufnahme mehrere Bilddateien mit verschiedenen Belichtungseinstellungen speichern und als Quelle für die HDR-Fotoerstellung verwenden (halbechtes HDR).

Liegt nur ein JPEG-Foto vor, lässt sich zumindest ein Pseudo-HDR-Bild anfertigen. Dazu legen Sie vom Ausgangsbild Kopien an und bearbeiten den Kontrast in den einzelnen Bildern nachträglich, um die bearbeiteten Dateien schließlich übereinanderzulegen. Der Nachteil von Pseudo-HDR: Die Bilder wirken recht künstlich.

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