Gratis-Schutz
Profi-Tipps für Avira Antivir Personal 9 Free
Für Version 9 von Antivir Personal hat der deutsche Hersteller der kostenlos erhältlichen Antivirenlösung nicht nur die Programmoberfläche überarbeitet. So soll jetzt beispielsweise der Scanner gründlicher arbeiten. Sobald dieser dann fündig wird, entfernt der User die Schadsoftware bequem mit einem Klick. Besonders für Netbook-Besitzer interessant: Eine mögliche geringere Auflösung sorgt auch auf kleineren Displays für mehr Übersicht. Auch die kostenlose Free-Antivirus-Version verfügt nun über eine Ad-/Spyware-Erkennung.
Auch in der neunten Runde gibt es die beliebte Anti-Viren-Software in einer Gratis-Variante.
Vor der Installation enpackt Antivir die Installationsdaten in ein temporäres Verzeichnis.
Die Installation dauert nur ein paar Minuten.
Nach dem Zustimmen des Lizenzvertrages…
… müssen Sie bestätigen, AntiVir nur für private Zwecke zu verwenden - die Personal Edition eignet sich nicht als Firmenlösung.
Wenn Sie "Benutzerdefiniert" wählen, …
dürfen Sie einzelne Komponenten ausschließen:
Der Guard überwacht Ihr System ständig in Echtzeit - selbst auf schwachen Rechnern sollten Sie diese wichtige Option aktivieren.
Rootkits sind Schädlinge, die sich besonders gut vor Virenscannern verstecken.
Am ehesten können Sie noch die Shell Extension deaktivieren - Sie bietet bequeme Überprüfung einzelner Ordner oder Dateien per Rechtsklick.
Wie schon in den Vorgängerversionen üblich, generiert Antivir eine zufällige Seriennummer zur Optimierung seiner Download-Server. Laut Hersteller ist der Vorgang anonym.
Sie müssen sich nicht zwingend registrieren - einfach unten das entsprechende Kästchen deaktivieren.
Nun startet die eigentliche Installation.
Der Assistent führt Sie durch die Konfiguration.
Empfehlenswert: Ahead findet noch unbekannte Malware, die mittlere Stufe ist okay.
Antivir blickt auch über den Viren-Tellerrand: Die Standardwerte decken etwa Spyware, Dialer und Phishing ab.
Wenn Sie beim Hochfahren Ihres PCs keine Eile haben, sollten Sie den sicheren Start wählen.
Die kurze Systemprüfung nach der Installtion dauert nicht mal eine Minute - nehmen Sie sie mit.
Luke Filewalker - die Programmierer haben Sinn für Humor und mögen anscheinend Star Wars. Möglichst viele Nullen auf der rechten Seite sind ein gutes Zeichen.
Das Hauptmenü von Antivir: Bei roten Symbolen sollten Sie reagieren. Unter "Konfiguration"…
… finden Sie einige Einstellmöglichkeiten.
Bei "Guard" legen Sie etwa fest, welche Dateierweiterungen dieser beäugen soll.
Viel mehr Zugriff erhalten Sie mit einem Häkchen vor "Expertenmodus". Hier die wichtigsten:
Fügen Sie Daten und Ordner hinzu, denen Sie blind vertrauen. Das spart Scan-Zeit, birgt aber ein hohes Risiko.
Ein paar Einstellungen zur Heuristik um noch unbekannte Viren anhand ihres Verhaltens zu entlarven.
Unter "Sicherheit" stellen Sie Warnsignale und Manipulations-Schutz ein.
In den allermeisten Fällen dürften die Standardeinstellungen bei "Update" so sinnvoll sein.
Nervt Sie das Piepen? Stellen Sie es ab oder ersetzen Sie es durch eine WAV-Datei.
Zurück im Hauptmenü, listet "Ereignisse" alle Vorkommnisse auf.
Unter "Berichte" finden Sie chronologisch die Meldungen der Software.
Der Reiter "Lokaler Schutz" erlaubt den Schnell-Check ausgewählter Komponenten.
Der "Guard" (zu deutsch Wächter) liefert nicht nur Statistiken der Echtzeitüberwachung, …
… sondern auch eine umfangreiche Datenbank von Malware. Hier schlagen Sie Funde bequem nach.
Apropops Funde: Diese verschieben Sie wahlweise in die Quarantäne, wo Sie keinen Schaden anrichten können.
Interessant ist auch der Task-Planer: Ein tägliches Update und eine vollständige Systemprüfung sind schon drinn. Letztere ist eigentlich nicht täglich notwendig, vor allem nicht bei aktiviertem Echtzeit-Schutz.
Erstellen Sie einfach einen eigenen Task…
Sie haben die Wahl zwischen Prüfauftrag und Update-Auftrag.
Wir entscheiden uns für eine vollständige Systemprüfung.
Dafür empfehlen sich eher die letzten drei Optionen.
Im Intervall entscheiden wir uns für einen 14tägigen Rundum-Check. Der Haken unten holt den Auftrag später nach, sollte der PC ausgeschaltet sein.
Unsichtbar, minimiert oder maximiert. Per Klick fährt der PC anschließend automatisch herunter - ideal nach Feierabend.
Unter "Extras" verbirgt sich unter anderem die Erkennungsliste mit allen Einträgen.
Oder das spezielle Prüfen der Bootsektoren.
Unter "Hilfe" findet der wissbegierige Anwender Antworten auf häufige Fragen und eine Wissensdatenbank.
So sehen die Updates von Antivir aus, die in der Regel nur einige Sekunden dauern.


