Fotos per Cloud Computing bearbeiten
Splashup: Kostenloser Photoshop-Klon
Ähnlich wie so manche Konkurrenz nimmt der Cloud-basierte Splashup Einzelgeräten wie vor allem CPU-schwachen Netbooks die Speicher- und Rechenleistung ab. Im Gegensatz zu Programmoberfläche von Picnik, ähnelt die Bedienerführung unter Splashup der von Adobe Photoshop. Dadurch bietet der Online-Dienst nicht nur entsprechend vergleichbare Funktionen; Photoshop-Nutzer entgehen zudem der verhältnismäßig langwierigen Eingewöhnungsphase.
Bilder in Splashup auf Netbook bearbeiten
Bilder aus dem internen Speicher Ihres Netbooks laden Sie zuerst über den auf der Webseite angezeigten Link „Jump Right In“ (zu Deutsch: Legen Sie gleich los) und – nachdem sich die Oberfläche öffnet – über den Menüpunkt „Open Image“ (zu Deutsch: Bild öffnen). Anschließend stehen Ihnen zahlreiche Bearbeitungsfunktionen zur Verfügung – angefangen von Werkzeugen wie Radiergummi und Wischfinger über Effektfilter unter dem Menüpunkt „Filters“ bis hin zu Ebenen. Diese vergleichsweise komplexeren, dafür auch leistungsstärkeren Bearbeitungsfunktionen richten sich an versiertere Nutzer – nicht zuletzt, da die Splashup-Oberfläche deutlich überfüllter ist und sich der Benutzer daher erst einmal zu Recht finden muss. Clever: Die Funktion „Capture from Webcam“ (zu Deutsch: Foto mit der Webcam einfangen) eignet sich besonders für die mobile Fotobearbeitung.
Anstatt ein Foto mit einer separaten Digicam zu schießen und es anschließend per USB-Kabel oder Einlegen der Speicherkarte in den häufig im Netbook integrierten Kartenleser auf die Festplatte zu laden, knipst „Capture from Webcam“ das Bild über die eingebaute Webcam und stellt es unmittelbar danach für die weitere Bearbeitung auf der Arbeitsfläche dar. Achtung: Die Qualität eines Webcam-Fotos fällt maßgeblich schlechter aus als die einer separaten Digicam. Daher eignet sich die Webcam höchstens für Schnappschüsse. Für den Notfall: Treffen Sie eine Fehlentscheidung, machen Sie per Klick auf den Menüeintrag „Edit, Undo“ oder alternativ über den linken Pfeil am unteren Ende der Werkzeugpalette einen Arbeitsschritt rückgängig. Nachdem Sie mit der Fotobearbeitung fertig sind, bietet Ihnen Splashup die Möglichkeit, Ihre retuschierten Aufnahmen wahlweise als JPG, FXO oder PNG zu speichern.
Fazit zu Splashup
Aufgrund seiner wesentlich komplexeren Oberfläche und erheblich umfangreicheren Bearbeitungsmöglichkeiten richtet sich Splashup in erster Linie an erfahrene Nutzer. Da die vielseitige Funktionspalette gewisser Vorkenntnisse bedarf, sind Photoshop-Nutzer hier klar im Vorteil.
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08.03.13
wenn man sich keine Software runterladen moechte, gibt's ja auch noch die moeglichkeit einfach online Programme zu benutzen.
meine Favoriten sind dabei, bild-bearbeiten, fotor und phixlr.
´kennt noch jemand andere, die es auch in deutsch gibt?
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07.04.13
Auf dem PC als Software find ich Gimp sehr gut.
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07.04.13
Im Artikel wird sie für lahm getaktete Netbooks empfohlen. Na schön. Mag sein, dass es dort besser über eine Onlineverbindung geht, aber zumindest [B]die[/B] muss dann flott sein, sonst ist der Vorteil wieder hin.
Nun sind Netbooks aber nicht mehr so wirklich weit verbreitet. Die heutigen Mobilgeräte leisten wesentlich mehr.
Die Leute, die sich scheuen, eine Software zu installieren, tun dies nicht, weil sie Leistungseinbrüche befürchten, sondern weil schon die Installation oder gar die richtige Bedienung sie überfordern. Es wird zwar überall, wo es um die simpelsten Effekte geht, gleich Photoshop empfohlen, obwohl es mit einem kostenlosen Teil wie Paint.NET ebenso ginge, aber kaum einer kann mit den Programmen umgehen.
Da greift man gerne auf Dienste zurück, die fertige 08/15-Effekte präsentieren, aus denen man nur noch auswählen muss, was einem am besten gefällt. Die leistungsfähigeren Dienste, die einer echten Bildbearbeitung nahe kommen, sind dann wieder genauso ein Buch mit 7 Siegeln für die Leute, wie ein lokal installiertes Programm.
Und was, wenn mal keine Online-Verbindung möglich ist? Tja, Pech gehabt. Ganz zu schweigen davon, was u.U. für Datenvolumen hin- und hergeschickt werden müssen, bis ein Bild den letzten Schliff hat.
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