19.09.2011, 14:43

Christian Remse

Fotos per Cloud Computing bearbeiten

Splashup: Kostenloser Photoshop-Klon

Ähnlich wie so manche Konkurrenz nimmt der Cloud-basierte Splashup Einzelgeräten wie vor allem CPU-schwachen Netbooks die Speicher- und Rechenleistung ab. Im Gegensatz zu Programmoberfläche von Picnik, ähnelt die Bedienerführung unter Splashup der von Adobe Photoshop. Dadurch bietet der Online-Dienst nicht nur entsprechend vergleichbare Funktionen; Photoshop-Nutzer entgehen zudem der verhältnismäßig langwierigen Eingewöhnungsphase.
Bilder in Splashup auf Netbook bearbeiten
Bilder aus dem internen Speicher Ihres Netbooks laden Sie zuerst über den auf der Webseite angezeigten Link „Jump Right In“ (zu Deutsch: Legen Sie gleich los) und – nachdem sich die Oberfläche öffnet – über den Menüpunkt „Open Image“ (zu Deutsch: Bild öffnen). Anschließend stehen Ihnen zahlreiche Bearbeitungsfunktionen zur Verfügung – angefangen von Werkzeugen wie Radiergummi und Wischfinger über Effektfilter unter dem Menüpunkt „Filters“ bis hin zu Ebenen. Diese vergleichsweise komplexeren, dafür auch leistungsstärkeren Bearbeitungsfunktionen richten sich an versiertere Nutzer – nicht zuletzt, da die Splashup-Oberfläche deutlich überfüllter ist und sich der Benutzer daher erst einmal zu Recht finden muss. Clever: Die Funktion „Capture from Webcam“ (zu Deutsch: Foto mit der Webcam einfangen) eignet sich besonders für die mobile Fotobearbeitung.
Anstatt ein Foto mit einer separaten Digicam zu schießen und es anschließend per USB-Kabel oder Einlegen der Speicherkarte in den häufig im Netbook integrierten Kartenleser auf die Festplatte zu laden, knipst „Capture from Webcam“ das Bild über die eingebaute Webcam und stellt es unmittelbar danach für die weitere Bearbeitung auf der Arbeitsfläche dar. Achtung: Die Qualität eines Webcam-Fotos fällt maßgeblich schlechter aus als die einer separaten Digicam. Daher eignet sich die Webcam höchstens für Schnappschüsse. Für den Notfall: Treffen Sie eine Fehlentscheidung, machen Sie per Klick auf den Menüeintrag „Edit, Undo“ oder alternativ über den linken Pfeil am unteren Ende der Werkzeugpalette einen Arbeitsschritt rückgängig. Nachdem Sie mit der Fotobearbeitung fertig sind, bietet Ihnen Splashup die Möglichkeit, Ihre retuschierten Aufnahmen wahlweise als JPG, FXO oder PNG zu speichern.

Fazit zu Splashup

Aufgrund seiner wesentlich komplexeren Oberfläche und erheblich umfangreicheren Bearbeitungsmöglichkeiten richtet sich Splashup in erster Linie an erfahrene Nutzer. Da die vielseitige Funktionspalette gewisser Vorkenntnisse bedarf, sind Photoshop-Nutzer hier klar im Vorteil.
 
 
 
 
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