Ratgeber Fotografie
Gras beim Wachsen zusehen – Zeitraffer-Aufnahme machen
Der Begriff „HDR“ steht für „High Dynamic Range“, also Bilder mit hohem Kontrastwert. Die Bilder wirken je nach Intensität des HDR-Effekts anders. Ein leichter Effekt hilft beim Erkennen von Details, die ansonsten im Dunkeln blieben. Starke HDR-Effekte wirken unnatürlich intensiv, aber auch faszinierend.
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Einige Kameras haben bereits eine HDR-Funktion an Bord. Bei der Spiegelreflexkamera Sony Alpha 500 beispielsweise lässt sich der Effekt in fünf Stufen von schwach bis stark einstellen. Die Kamera schießt dann schnell hintereinander zwei unterschiedlich belichtete Fotos und fügt sie automatisch zu einem HDR-Bild zusammen. Achtung: Bei sehr schlechtem Licht dauert eine der beiden Aufnahmen sehr lange – es besteht Verwacklungsgefahr! Hier hilft ein Stativ.
Nach genau diesem Prinzip funktionieren auch PC-Programme, die Sie mit unterschiedlich belichteten Aufnahmen eines Motivs füttern. Während die Alpha 500 auch auf der höchsten HDR-Stufe einen eher leichten Effekt erzielt, lässt sich mit Freeware ein noch intensiveres Bild zaubern. Am besten, Sie nehmen eine Belichtungsreihe auf, dann knipst die Kamera schnell hintereinander zwei oder drei Bilder – mehr sind nicht nötig. Wie das bei Ihrer Kamera funktioniert, lesen Sie im Handbuch nach.
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