Das englischsprachige Linux-System Grafpup richtet sich speziell an Anwender, die viel mit Grafikbearbeitung zu tun haben. Klar, dass dabei die Open-Source-Bildbearbeitung Gimp nicht fehlen darf. Aber auch an das Erstellen von Vektorgrafiken haben die Entwickler gedacht und das vektororientierte Zeichenprogramm Ink-scape mit dazugepackt. Vektorgrafiken haben den Vorteil, dass sie sich ohne Qualitätsverlust beliebig vergrößern lassen. Wer lieber pixelbasiert zeichnet, findet mit Mt Paint eine entsprechende Software. Cinepaint hingegen ist ein professionelles Programm zum Bearbeiten und Retuschieren von Bildern und Bilderserien für Videos und Filme. Eine andere Nische füllt das Tool Scribus: Es ist für Desktop Publishing gedacht. Sie können damit zum Beispiel einzelne Flyer oder ganze Broschüren layouten. Die Benutzernamen-Passwort-Kombination für den Standardbenutzer lautet „me/me“ und für den Administrator „root/me“.
Joomla: Einfaches Redaktionssystem (Vmware)
Bei Websites, die aus mehr als nur einer Handvoll Seiten bestehen, ist es sinnvoll, ein Redaktions- beziehungsweise Content-Management-System (CMS) einzusetzen. Die Inhalte, also zum Beispiel Texte und Bilder, werden hier in einer Datenbank hinterlegt und erst beim Aufruf der jeweiligen Seite in eine Vorlage (Template) eingefügt. Die Inhalte lassen sich dadurch einfacher bearbeiten. Joomla ist ein CMS-System für kleine bis mittelgroße Websites. Es ist nicht ganz so flexibel und komplex wie Typo 3 (Seite 94), dafür ist die Einarbeitungszeit wesentlich kürzer. Den Konfigurationsbereich erreichen Sie nach dem Start der virtuellen Maschine über http://<IP-Adresse>/joomla/administrator mit der Benutzernamen-Passwort-Kombination „admin/admin“. Als Erstes sollten Sie über „Site, Template Manager, Site Templates“ ein anderes Vorlagen-Set als „rPath – Joomla Application Appliance“ als „Default“ aktivieren, da diesem entscheidende Elemente fehlen.
Lamp Virtual Appliance: Testumgebung für Web-Entwickler (Vmware)
„Lamp“ steht für „Linux, Apache, MySQL, Perl/PHP/Python“. Das rein kommandozeilenbasierte, englischsprachige Linux-System ist also mit einem Webserver (Apache), einem Datenbank-Server (MySQL) sowie Unterstützung für die Programmier- und Scriptsprachen Perl, PHP und Python ausgestattet. Lamp eignet sich hauptsächlich für Web-Entwickler, die ihre Web-Seiten auf einer abgeschotteten Live-Umgebung testen möchten. Nach dem Booten zeigt Linux die erhaltene IP-Adresse an. Um Web-Seiten hochzuladen, benutzen Sie die Netzwerkfreigabe \<IP-Adresse>\wwwroot – Benutzername und Passwort lauten „admin“. Mit derselben Kombination melden Sie sich am Konfigurationsmenü unter https://<IP-Adresse>:8000 an. Für die Konfiguration des MySQL-Servers und des PHP-Interpreters geben Sie nur den Benutzernamen „root“ ohne Passwort ein.
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