Grafikkarten-Treiber einrichten und Effekte nutzen
Desktop in 3D (Linux)
Für Grafikkarten mit Nvidia-Chipsatz aktivieren Sie in Yast unter "Software, Community Repositories" das Repository "Nvidia". Dort finden Sie verschiedene Treiber - die "nouveau"-Treiber sind ein Open-Source-Nachbau und noch im Alpha-Stadium. Halten Sie sich an die Treiber mit der Zeichenkette "nvidia". Zunächst ermitteln Sie in einem Terminal-Fenster mit "uname -r" Ihre Kernel-Version, meist "default". Installieren Sie dann mit Yast den Nvidia-Treiber mit der gleichen Zeichenkette. Der Treiber mit der Zeichenkette "gfxG01" (bei Redaktionsschluss Version 169.07) unterstützt die meisten neueren Nvidia-Chipsätze, der andere (Version 1.0.9639) eignet sich für ältere Versionen, etwa eine Geforce Ti 4200. Eine Liste der Chipsätze, die der ältere Treiber unterstützt, finden Sie unter www.suse.de/~sndirsch/nvidia-installer-HOWTO.html. Nach der Installation starten Sie Ihren Rechner neu, der Treiber steht Ihnen sofort zur Verfügung. Machen Sie dann als root zunächst für den Notfall ein Backup der X-Konfigurationsdatei mit "cp /etc/X11/xorg.conf /etc/X11/xorg.conf.bak". Anschließend müssen Sie die Datei /etc/X11/xorg.conf im Abschnitt "Screen" um folgende Zeilen ergänzen, falls dies noch nicht geschehen ist:
Option "AllowGLXWithComposite" "True"Option "AddARGBGLXVisuals" "True"Option "RenderAccel" "True"
Besitzer von Grafikkarten mit ATI-Chipsatz sollten zunächst prüfen, ob nicht der vorinstallierte Treiber bereits 3D-Unterstützung bietet. Um das zu testen, starten Sie mit Alt + F2 und der Eingabe von "glxgears" das gleichnamige Programm, das bunte Zahnräder zeigt. Drehen sich diese, sollten Sie den vorinstallierten Treiber verwenden. Unter Umständen müssen Sie dann in SaX2 noch unter "Monitor" die Option "3D-Beschleunigung aktivieren" anhaken.Funktioniert der Test nicht, können Sie in Yast unter "Software, Community Repositories" die Paketquelle "ATI Repository" aktivieren. Suchen Sie dann in Yast unter "Software installieren oder löschen" nach der Zeichenkette "fglrx". Der Treiber besteht aus zwei Teilen: Einem größeren mit dem Namen "x11-video-fglrx" und einem kleinerem mit der Bezeichnung "ati-fglrxG01-kmp". Letzterer trägt im Namen jeweils auch die Bezeichnung des entsprechenden Kernels, im Normalfall "default". Welchen Kernel Sie verwenden, erfahren Sie in einem Terminal-Fenster mit "uname -r".
InitDAL failed". Taucht sie auf, öffnen Sie die Datei /boot/grub/menu.lst in einem Editor und navigieren im ersten Abschnitt "openSUSE 10.3" zu der Zeile, die mit "kernel" beginnt. Dort löschen Sie die Zeichenkette, die mit "vga=" beginnt.



