Overclocking mit Afterburner
Grafikkarte übertakten Schritt für Schritt
Für das Grafikkarten-Übertakten in kleinen Schritten, wie wir es hier empfehlen, gibt es keine Abkürzung: Selbst wenn einer Ihrer Freunde das gleiche Grafikkarten-Modell hat und Ihnen verrät, welche Taktraten bei ihm problemlos möglich sind, ist es nicht sicher, dass diese Taktraten auch bei Ihnen funktionieren: Vielleicht hat der Hersteller in die Grafikkarte Ihres Freundes hochwertigere Chips eingebaut als nötig, weil er bei der Fertigung einen Engpass an günstigeren Komponenten ausgleichen musste. Vielleicht hat Ihr Freund mehr Luft im Gehäuse seines Rechners, vielleicht steckt die Grafikkarte bei ihm in einem lüftungstechnisch günstigeren Slot, oder, oder, oder.
Schritt 1: Starten Sie MSI Afterburner. Alle Regler zeigen zunächst die Standard-Werte. Sollten Sie sich beim Einstellen eines Reglers vertun, können Sie die Default-Werte mit einem Klick auf „Reset“ unten im Fenster wieder herstellen.
Schritt 2: Zunächst arbeiten Sie mit den Reglern „Core Clock“, „Shader Clock“ (die, wie erwähnt, bei modernen Grafikkarten gekoppelt sind) und „Memory Clock“. Erhöhen Sie die Taktraten mit diesen Reglern zunächst um maximal 25 MHz. Sie können dazu die Regler mit der Maus nach rechts ziehen, die Richtungstasten auf der Tastatur verwenden oder direkt einen Wert in das Zahlenfeld rechts neben dem jeweiligen Regler tippen. Klicken Sie abschließend auf „Apply“, um die Werte zu übernehmen.
Schritt 3: Klicken Sie nach diesem ersten Übertakten auf das „K“ oben links im Fenster, um im MSI Kombuster den Burn-In-Test zu starten. Lassen Sie den Test mindestens zwanzig Minuten durchlaufen, es sei denn, die GPU-Temperatur steigt bereits vorher auf über 90 Grad. Rechts neben den Reglern von MSI Afterburner verfolgen Sie die Temperatur. Die Kurve verläuft zunächst steil und wird dann immer flacher, bis ein Höchstwert erreicht ist, der über längere Zeit stabil bleibt. Dieser Höchstwert sollte deutlich unter 90 °C liegen.
Schritt 4: Bleibt die Darstellung stabil und die Temperatur in einem vertretbaren Bereich, beenden Sie den Test, und erhöhen die Taktraten um weitere maximal 25 MHz, starten dann den Test erneut und wiederholen das ganze, bis die Stabilität leidet oder die Temperatur zu hoch wird. Dann reduzieren Sie die Taktfrequenzen wieder ein kleines Stück. Damit haben Sie die Maximalwerte ausgelotet. Klicken Sie in Afterburner unten auf „Save“ und dann auf eine der Ziffern 1 bis 5, um diese Werte in einem der fünf Profile zu speichern.
Schritt 5: Haben Sie die Maximalwerte ausgelotet, sind aber mit der Leistung immer noch nicht zufrieden, steht bei einigen Grafikkarten noch eine weitere Möglichkeit zur Verfügung: Das Erhöhen der Kernspannung, der Core Voltage. Aber Achtung: Das Risiko, die Grafikkarte zu zerstören, steigt dabei drastisch.
Klicken Sie zunächst auf „Settings“ und setzen Sie ein Häkchen bei „Unlock voltage control“, starten Sie Afterburner dann neu. Wenn Ihre Grafikkarte eine Änderung der Kernspannung zulässt, ist der entsprechende Regler jetzt freigeschaltet. Erhöhen Sie die Spannung um maximal 3 Millivolt, und wiederholen Sie dann die zuvor beschriebenen Schritte, indem Sie Schritt für Schritt Chip-Takt, Shader-Takt und Speichertakt heraufsetzen.
Klicken Sie zunächst auf „Settings“ und setzen Sie ein Häkchen bei „Unlock voltage control“, starten Sie Afterburner dann neu. Wenn Ihre Grafikkarte eine Änderung der Kernspannung zulässt, ist der entsprechende Regler jetzt freigeschaltet. Erhöhen Sie die Spannung um maximal 3 Millivolt, und wiederholen Sie dann die zuvor beschriebenen Schritte, indem Sie Schritt für Schritt Chip-Takt, Shader-Takt und Speichertakt heraufsetzen.
Den Grafikkarten-Lüfter steuern
Je höher die Lüfterdrehzahl, desto besser schützt er die GPU vor dem Hitzetod, desto lauter wird er aber auch. Zwar bietet Afterburner die Möglichkeit, die Lüftergeschwindigkeit manuell einzustellen. Nützlicher ist es jedoch, eine benutzerdefinierte Automatik zu verwenden, bei der sich die Drehzahl abhängig von der GPU-Temperatur ändert. Dazu klicken Sie auf die Schaltfläche „Settings“ und wählen im anschließenden Dialog das Register „Fan“. Hier setzen Sie ein Häkchen bei „Enable user defined software automatic fan control“. Jetzt erscheint eine Kurve, die darstellt, mit wie viel Prozent der Lüfterleistung der Lüfter bei welcher Temperatur arbeitet.
Diese Kurve können Sie nach Belieben anpassen: Geht Ihnen Ruhe vor Sicherheit, lassen Sie den Lüfter bis 80 °C mit halber Kraft arbeiten. Ist Ihnen eine sichere Kühlung wichtiger, lassen Sie den Lüfter schon ab 70 Grad Celsius mit voller Leistung blasen. Keine Kompromisse sollten Sie jenseits der 90-Grad-Grenze machen: Ab dort sollte der Lüfter immer mit voller Kraft laufen.
Preistipp: Grafikkarten unter 160 Euro
MSI N460GTX Hawk Talon Attack
Preis: ab 154 Euro
Die MSI N460GTX Hawk Talon Attack bietet unterm Strich eine gute Multimedia- und Spieleleistung. Aufgrund der hochwertigen Komponenten, den pfiffigen Messpunkten und dem Übertaktungsprogramm eignet sich das Modell vor allem für PC-Spieler, die ihre Grafikkarte professionell auf Höchstgeschwindigkeit trimmen wollen. Positiv ist die gute Adapter-Ausstattung zu bewerten, Minuspunkte gibt es für den mageren Software-Lieferumfang.
Preis: ab 154 Euro
Die MSI N460GTX Hawk Talon Attack bietet unterm Strich eine gute Multimedia- und Spieleleistung. Aufgrund der hochwertigen Komponenten, den pfiffigen Messpunkten und dem Übertaktungsprogramm eignet sich das Modell vor allem für PC-Spieler, die ihre Grafikkarte professionell auf Höchstgeschwindigkeit trimmen wollen. Positiv ist die gute Adapter-Ausstattung zu bewerten, Minuspunkte gibt es für den mageren Software-Lieferumfang.
Zotac Geforce GTX 460 AMP
Preis: ab 149 Euro
Mit der Zotac Geforce GTX 460 AMP 1024MB GDDR5 holen Sie sich eine leistungsstarke Grafikkarte in den PC, die hoch aufgelösten Filme fast im Alleingang decodiert und HD-Videos flott in andere Formate und Auflösungen umwandelt. Die Spiele-Leistung reicht locker aus, um alle aktuellen Spiele in einer meist sehr guten Bildqualität bis hin zu einer Auflösung von 1920 x 1200 Bildpunkten ruckelfrei darzustellen. Pluspunkte gibt es für das umfangreiche Software-Paket und die lange Garantiezeit von 60 Monaten.
Preis: ab 149 Euro
Mit der Zotac Geforce GTX 460 AMP 1024MB GDDR5 holen Sie sich eine leistungsstarke Grafikkarte in den PC, die hoch aufgelösten Filme fast im Alleingang decodiert und HD-Videos flott in andere Formate und Auflösungen umwandelt. Die Spiele-Leistung reicht locker aus, um alle aktuellen Spiele in einer meist sehr guten Bildqualität bis hin zu einer Auflösung von 1920 x 1200 Bildpunkten ruckelfrei darzustellen. Pluspunkte gibt es für das umfangreiche Software-Paket und die lange Garantiezeit von 60 Monaten.
HIS Radeon HD 6870 Fan 1024MB
Preis: ab 139 Euro
Die HIS Radeon HD 6870 Fan 1024 MB bietet fünf Videoausgänge und keinen zu hohen Stromverbrauch. Im Einsatz und unter voller Last kann es schon einmal laut werden. Zudem sind im Lieferumfang keine Programme enthalten.
Preis: ab 139 Euro
Die HIS Radeon HD 6870 Fan 1024 MB bietet fünf Videoausgänge und keinen zu hohen Stromverbrauch. Im Einsatz und unter voller Last kann es schon einmal laut werden. Zudem sind im Lieferumfang keine Programme enthalten.
XFX Radeon HD 6850 Black Edition
Preis: ab 136 Euro
Die XFX Radeon HD 6850 Black Edition frisst sehr wenig Strom und bietet dem Nutzer eine befriedigende Spiele-Leistung. Im Lieferumfang ist kein Videoadapter enthalten, ebenso wenig wie ein Programmpaket.
Preis: ab 136 Euro
Die XFX Radeon HD 6850 Black Edition frisst sehr wenig Strom und bietet dem Nutzer eine befriedigende Spiele-Leistung. Im Lieferumfang ist kein Videoadapter enthalten, ebenso wenig wie ein Programmpaket.
Asus EAH6850 DirectCU/2DIS/1GD5
Preis: ab 132 Euro
Die Asus EAH6850 DirectCU/2DIS/1GD5 bietet viel Grafikkarte fürs Geld. Bereits für unter 135 Euro bekommen Sie eine voll DirectX-11-taugliche Grafikkarte, die in der 1920er-Auflösung ruckelfreies Spielvergnügen in guter bis sehr guter Bildqualität erlaubt. Hinzu kommen die brauchbare Multimedia-Leistung, die hohe Flexibilität und Anschlussfreudigkeit der Video-Ausgänge sowie die vergleichsweise moderaten Lautstärke- und Verbrauchswerte. Einziger Kritikpunkt ist die knickerige Software-Ausstattung.
Preis: ab 132 Euro
Die Asus EAH6850 DirectCU/2DIS/1GD5 bietet viel Grafikkarte fürs Geld. Bereits für unter 135 Euro bekommen Sie eine voll DirectX-11-taugliche Grafikkarte, die in der 1920er-Auflösung ruckelfreies Spielvergnügen in guter bis sehr guter Bildqualität erlaubt. Hinzu kommen die brauchbare Multimedia-Leistung, die hohe Flexibilität und Anschlussfreudigkeit der Video-Ausgänge sowie die vergleichsweise moderaten Lautstärke- und Verbrauchswerte. Einziger Kritikpunkt ist die knickerige Software-Ausstattung.
Sapphire Radeon HD 6850 Toxic 1024MB
Preis: ab 128 Euro
Die Sapphire Radeon HD 6850 Toxic präsentierte sich im Test mit Licht und Schatten. Positiv zu Buche schlägt die meist gute Multimedia- und Spiele-Leistung, die umfangreiche Adapter- und Kabelausstattung sowie die vergleichsweise niedrige Leistungsaufnahme. Zwei grobe Patzer leistet sich das Sapphire-Modell beim viel zu lauten Betriebsgeräusch und dem nicht existenten Software-Lieferumfang.
Preis: ab 128 Euro
Die Sapphire Radeon HD 6850 Toxic präsentierte sich im Test mit Licht und Schatten. Positiv zu Buche schlägt die meist gute Multimedia- und Spiele-Leistung, die umfangreiche Adapter- und Kabelausstattung sowie die vergleichsweise niedrige Leistungsaufnahme. Zwei grobe Patzer leistet sich das Sapphire-Modell beim viel zu lauten Betriebsgeräusch und dem nicht existenten Software-Lieferumfang.
Asus ENGTX460 DirectCU/2DI/1GD5
Preis: ab 123 Euro
Die Asus ENGTX460 DirectCU/2DI/1GD5 bietet eine gute bis sehr gute Multimedia-Leistung. Die Spiele-Leistung ist noch gut, reicht aber locker aus, um bis zu einer Auflösung von 1920 x 1200 Bildpunkten meist noch eine sehr gute Bildqualität zu erzielen. Die Ausstattung beschränkt sich auf das Nötigste und enthält kein PC-Spiel.
Preis: ab 123 Euro
Die Asus ENGTX460 DirectCU/2DI/1GD5 bietet eine gute bis sehr gute Multimedia-Leistung. Die Spiele-Leistung ist noch gut, reicht aber locker aus, um bis zu einer Auflösung von 1920 x 1200 Bildpunkten meist noch eine sehr gute Bildqualität zu erzielen. Die Ausstattung beschränkt sich auf das Nötigste und enthält kein PC-Spiel.
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