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Grafikkarte: Treiber vom Karten oder Grafikchiphersteller

Problem: Nach dem Update auf Win XP suchen Sie für ihre Grafikkarte einen Treiber. Fündig werden Sie sowohl auf der Website des Grafikkartenherstellers als auch auf der des Grafikchipproduzenten. Welchen Treiber sollen Sie einrichten?

Anforderung

Fortgeschrittener, Profi

Zeitaufwand

Gering

Problem: Nach dem Update auf Win XP suchen Sie für ihre Grafikkarte einen Treiber. Fündig werden Sie sowohl auf der Website des Grafikkartenherstellers als auch auf der des Grafikchipproduzenten. Welchen Treiber sollen Sie einrichten?

Lösung: Nehmen Sie den Treiber des Grafikkartenherstellers. Er ist die erste Wahl. Sein Treiber basiert in der Regel zwar auch auf dem Referenztreiber des Grafikchipherstellers. Dieser unterstützt aber gewöhnlich nur die Grundfunktionen des Grafikchips. Der Grafikkartenhersteller dagegen hat den Referenztreiber optimal an die spezifischen Funktionen seiner Grafikkarte angepasst.

Ausnahme: Sie haben zum Beispiel eine Karte mit Nvidia-Chipsatz und wollen als eingefleischter Spieler der Karte so viel Tempo wie möglich entlocken. Dann sind Sie mit dem Referenztreiber meist besser bedient. Nvidia tunt seine Treiber nämlich primär auf Geschwindigkeit, weniger auf 100-prozentige Stabilität. Grafikkartenhersteller dagegen setzen eher auf Sicherheit - die Karte soll reibungslos mit allen Programmen zusammenarbeiten.

Nvidias Referenztreiber Detonator XP soll für Windows 2000 und XP Grafikkarten um bis zu 50 Prozent schneller machen als ihre Pendants der Grafikkartenhersteller. Der Treiber eignet sich für alle Grafikkarten mit den Grafikchips TNT 2, Geforce 2 / 3 und Quadro 2 / DCC.

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